+49 (0) 541 / 40666 200

Sie erreichen uns Montag bis
Freitag von 8 bis 16 Uhr

 

Schreiben Sie uns eine Email oder benutzten eine andere Kontaktmöglichkeit
 Versandkostenfrei in Deutschland
Einkaufskorb
Keine Artikel
in Ihrem
Einkaufskorb

Die Erfindung der Kontinente

Eine Geschichte der Darstellung der Welt - 180 - 18474007

Buch von Christian Grataloup

94466612

nur 80,00 €

(portofrei!, inkl. MwSt.)

Widerruf zu diesem Artikel
  • Details
  • Beschreibung
  • Information
  • Information zum Autor
  • Inhaltsverzeichnis
Details
Artikel-Nr.:
94466612
Im Sortiment seit:
02.09.2021
Erscheinungsdatum:
08/2021
Medium:
Buch
Einband:
Gebunden
Originaltitel:
L'invention des continents et des océans
Autor:
Grataloup, Christian
Übersetzung:
Debbou, Andrea
Verlag:
wbg Theiss
wbg Theiss in Wissenschaftliche Buchgesellschaft (WBG)
Originalsprache:
Französisch
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Geschichte
Sonstiges
Seiten:
256
Abbildungen:
140 farbige Abbildungen
Gewicht:
1754 gr
Beschreibung
Kontinente und Ozeane: Warum wir sie so und nicht anders sehen Weshalb ist auf Karten Norden immer oben? Ist die Türkei ein Teil Europas? Gibt es sieben oder fünf Kontinente, und worauf basiert diese Einteilung? Grenzen und Zuordnungen von Ländern und Meeren, die uns selbstverständlich und unverrückbar scheinen, sind in Wahrheit das Ergebnis geschichtlicher und geopolitischer Entwicklungen. Christian Grataloup hat sich in Weltkarten und Atlanten von der Antike bis heute auf Spurensuche begeben. Er zeigt, wie unterschiedlich Händler, Seefahrer und Kolonialherren die Welt betrachtet haben, und warum die Darstellung der Erde nicht so eindeutig ist wie gedacht. Wie Landkarten die Welt erklären: Bildband über historische Kartografie Der Ursprung der Kontinente: Ein Erbe der Kirchenväter Eine Wassermasse, aber drei Ozeane: von der Willkürlichkeit der Grenzen Der Einfluss der Kartografen: Wer steht im Mittelpunkt? Warum alte Weltkarten immer auch das Weltbild einer Epoche illustrieren Historische Karten - ein Zusammenspiel von Geografie und Weltanschauung Theoretisch gibt es natürliche Grenzen wie tektonische Platten, die die Zuteilung von Ländern zu einem bestimmten Kontinent ermöglichen. Praktisch folgen solche Einteilungen nicht modernen wissenschaftlichen Erkenntnissen, sondern basieren auf politischen Entwicklungen und wirtschaftlichen Interessen. Der Geograf und Historiker Christian Grataloup zeigt die oft verschlungenen Wege, auf denen Landschaften und Völker einem Erdteil zugeordnet wurden. Er stellt dar, wie sich die Kartografie seit den Zeiten, wo das Paradies noch einen festen Platz auf der Mappa Mundi hatte, verändert hat, und stellt auch unsere modernen Ansichten in Frage. Ein faszinierender Bildband, der die politische und kulturhistorische Bedeutung von Kartografie und Geografie begreiflich macht!
Information
Warum wir unsere Welt so und nicht anders sehen
Ein neuartiger Blick auf die Darstellung unseres Planeten
Fundierter Überblick von der Antike bis heute
Hervorragend illustriert mit Karten, Kunstwerken und historischen Fotografien
Information zum Autor
Christian Grataloup gilt als "der größte Historiker unten den Geographen". Bis 2014 war er Professor an der Universität Paris Diderot und Präsident des wissenschaftlichen Rates der UFR Géographie, Histoire, Sciences de la Société (GHSS). Grataloup wirkte an zahlreichen Publikationen mit u.a. "Geohistory of Globalization" (2015) und "The Global Atlas" (2014).
Inhaltsverzeichnis
8 Geopolitik vor dem Hintergrund geografi scher Einteilungen
20 Auch Kontinente und Ozeane haben eine Geschichte
22 Selbstverständliches Allgemeingut
25 Die Ozeane und die Kontinentaldrift
30 Tektonische Aktivität und Meeresspiegel
33 Alles außer den Inseln
36 Die Welt einteilen und verbinden
38 Das Weltbild der Kirchenväter
40 Die mittelalterliche Synthese
43 Die drei Söhne Noahs
48 Wann spricht man von »Landkarte«?
51 Warum die »Orientierung« nach Norden?
52 Paradies auf Erden
54 Eine neue Kartografi e
55 Von den Ufern der Ägäis zu den Küsten des Mittelmeers
57 Kanaans Verfehlung
61 Die Herkunft der drei Stände
62 Die Symbolik der Heiligen Drei Könige
68 Bis an alle Enden der Welt
70 Amerika - eine andere Welt tut sich auf
75 Die Benennung der Neuen Welt
79 Der Disput von Valladolid aus Sicht der Geografi e
86 Die Einteilung der Weltkarte
89 Geografi e und enzyklopädische Systematik
91 Bis zum Ural
94 Vier Welten, vier Rassen, vier Farben
99 Die Farbe als Einteilungskriterium
100 Die Kunst, die Welt zu beherrschen
102 Die Dame Europa und ihre Zofen
104 Karten als Vermittler der Welt
108 Das Imperium der Jesuiten
115 Zum Ruhm Gottes
116 Flüsse als Herren, Erdteile als Damen
127 Erdteilskulpturen
Antipoden, Atlantis: Ozeanien 128
Eine paradoxe Sicht der Dinge 131
Der antipodische Kontinent 132
Von oben nach unten 138
Das Verschwinden des Südlands 140
Verschwundene Kontinente 145
Atlantis ist anderswo 146
Mythisches Paradies 152
Die Schlusslichter 154
Der Gegenpol zum Bären 158
Die Meere und Ozeane 160
1 = 3 (+ 2) 162
Südmeere, Nordmeere und eine lange Geschichte der Nautik 168
Die Geschichte der Benennungen 171
Flüssige Kontinente zwischen Küsten 177
Wir und die anderen 186
Das Vorbild der nationalen Identitäten 188
Die Schaffung kontinentaler Identitäten 190
Alternative Weltbilder, die nicht zum Zug kamen 193
Ein potenzielles Spiegelbild 199
Als China asiatisch wurde 203
Europa und die anderen 206
Asien - kleinerer Umfang, neuer Ort 211
Afrika, ein Phantom? 21
Verschiebungen in Eurasien 220
Palliativa für das Ende der »Großen Erzählungen«? 221
Eine neue Weltkarte 224
Die weichen Kontinente 227
Eine postkontinentale Welt 232
Anhang 234
Atlas 236
Bibliografi e 248
Abbildungen 252
Register 254