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Meine Familie und ihr Henker

Der Schlächter von Polen, sein Nürnberger Prozess und das Trauma der Verdrängung - 1500 - 18452990

Taschenbuch von Niklas Frank

94446001

nur 24,00 €

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Details
Artikel-Nr.:
94446001
Im Sortiment seit:
26.08.2021
Erscheinungsdatum:
23.08.2021
Medium:
Taschenbuch
Einband:
Klappenbroschur
Autor:
Frank, Niklas
Verlag:
Dietz Verlag J.H.W. Nachf
Dietz, J H
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Geschichte
Allgemeines, Lexika
Seiten:
283
Gewicht:
410 gr
Beschreibung
Hans Frank, genannt "Der Schlächter von Polen", war Angeklagter im Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess, wo Tag für Tag die entsetzlichsten NS-Verbrechen gegen die Menschlichkeit verhandelt wurden. Am 1. Oktober 1946 verurteilte das Gericht ihn zum Tod durch den Strang. Plötzlich waren die Franks herausgerissen aus Reichtum und Selbstherrlichkeit, in Armut und Verachtung gestürzt. Wie ging die Familie damit um? Und wie ging der daran Hauptschuldige Hans Frank damit um? Erstmals wird durch seinen Sohn Niklas die private Seite dieses Prozesses aufgezeigt, der die Weltgerichtsbarkeit auf eine neue Stufe stellte.
Dieses Buch enthält den einzigartigen Briefverkehr zwischen der Gefängniszelle 15 in Nürnberg und den "Lieben daheim". Es zeigt der Welt, wie verlogen, sentimental, berechnend, kalt, grausig, aber auch liebevoll, verzweifelt, grotesk und auf schaurige Weise komisch Hans, Brigitte und ihre gemeinsamen fünf Kinder, dazu Omas, Opas und sonstige Verwandte mit den Folgen des Holocausts umgingen - und ihn verdrängten.
Für Niklas Frank, das jüngste Kind, war der Tod seines Vaters am Galgen ein Lebenselixier: "Er konnte mir mein Hirn nicht mehr vergiften!"
Information zum Autor
Niklas Frank, geb. 1939, war über zwei Jahrzehnte Reporter beim STERN und vollendete nach zwei Büchern gegen seine Eltern ("Der Vater" und "Meine deutsche Mutter") mit "Bruder Norman!" eine schonungslose Trilogie über seine Familie, die dank Hitler aufstieg. Im SPIEGEL-Bestseller "dunkle Seele, feiges Maul" setzte er sich mit der Entnazifizierung auseinander. In "Auf in die Diktatur" zog er erschreckende Parallelen im Verhalten und in der Rhetorik heutiger Politiker zur NS-Zeit.