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Der längste Krieg

20 Jahre War on Terror - 50 - 18439406

Taschenbuch von Emran Feroz

94432266

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Mit der Operation Enduring Freedom begann am 7. Oktober 2001 der "Krieg gegen den Terror" in Afghanistan, der bis heute zum längsten Krieg der USA und ihrer Verbündeten geworden ist, mit Tausenden Toten und Verletzen, auch unter den deutschen Soldaten. Nun ziehen die westlichen Truppen ab, doch der Krieg bleibt, denn der neokoloniale "Kreuzzug" hat Wunden hinterlassen, die womöglich niemals heilen werden. Emran Feroz beschreibt zum 20. Jahrestag diesen Krieg nun erstmals aus afghanischer Perspektive. Er hat mit vielen Menschen vor Ort gesprochen: Von Hamid Karzai über Taliban-Offizielle bis zu betroffenen Bürgern, die unter diesem Krieg leiden.

Ein Buch über die Gräuel eines verbrecherischen Krieges, das gleichzeitig einen völlig neuen Blick auf ein Land und seine Menschen ermöglicht, die uns weitaus weniger fremd sind, als wir annehmen.
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Nichts ist gut am Hindukusch
Information zum Autor
Emran Feroz, geboren 1991 in Innsbruck, ist Journalist mit Fokus auf Nahost und Zentralasien. Er berichtet regelmäßig aus Afghanistan und ist für zahlreiche deutsch- und englischsprachige Medien tätig, darunter das US-Magazin Foreign Policy, CNN, die New York Times, den Deutschlandfunk, die Schweizer WOZ sowie der österreichische Profil. 2017 erschien sein Buch "Tod per Knopfdruck" über den US-amerikanischen Drohnenkrieg im Westend Verlag. 2018 folgte der Interviewband mit Noam Chomsky "Kampf oder Untergang! ". Feroz ist Gründer von "Drone Memorial" (w*w*dronememorial.com), einer virtuellen Gedenkstätte für zivile Drohnenopfer. 2021 wurde Feroz für seine Arbeit mit dem österreichischen Concordia-Preis in der Kategorie Menschenrechte ausgezeichnet.
Inhaltsverzeichnis
Inhalt

Einleitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 9

Wie der »Kreuzzug« begann: Der Pate des Dschihad . . . . . . . . . . 22
Der Mann mit der Karakul-Mütze und die Warlords . . . . . . 34
Abseits von Kabul: Von Bushs illegalem »Kreuzzug«
und dem »Kampf der Kulturen« . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 49
Politischer Dissens und willige Helfer . . . . . . . . . . . . . . . . . 52
Das ideologische Gerüst des »War on Terror« . . . . . . . . . . . . . . . 57
Von anderen »Kriegen gegen den Terror« . . . . . . . . . . . . . . 61
Vom genozidalen Antiterrorkrieg der Sowjets und ihrer
afghanischen Verbündeten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 68
Auszüge des Grauens . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 83
Deutscher Schandfleck Kunduz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 85
Australische Kriegsverbrechen und deren lange
Aufarbeitung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 91
Das Massaker von Kandahar . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 95
Nur ein Bruchteil . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 101
Die sechs großen Vergehen des »War on Terror« in Afghanistan . . 107
Erstes Vergehen: Mehr Terror durch Folter . . . . . . . . . . . . 107
Zweites Vergehen: Kreuzzügler-Kultur . . . . . . . . . . . . . . . . 117
Drittes Vergehen: Warlordismus, Korruption und
die Lüge der Demokratie . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 124
Viertes Vergehen: Terror durch »Todesengel«
und CIA-Schergen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 142
Fünftes Vergehen: Die Generierung von Fluchtwellen . . . . 159
Sechstes Vergehen: Die Mär von der Frauenbefreiung . . . . 169
Ernüchternde Realitäten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178
Vom Leben in der Fabrik . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 178
Vom Mann, der George W. Bush den Mittelfinger zeigte . . . 189
Im Hotel mit den Taliban . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 193
Die »Afghanistan Papers« - eine Enthüllung, die keine war 201
An der Front im Pech-Tal . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 208
Quo vadis, Afghanistan? . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 213

Anmerkungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 217
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