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Februar 33

Der Winter der Literatur - 5000 - 18439326

Buch von Uwe Wittstock

94432189

nur 24,00 €

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Details
Artikel-Nr.:
94432189
Im Sortiment seit:
22.08.2021
Erscheinungsdatum:
26.08.2021
Medium:
Buch
Einband:
Gebunden
Autor:
Wittstock, Uwe
Verlag:
Beck C. H.
Verlag C.H. Beck oHG
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Literaturwissenschaft
Allgemeines, Lexika
Seiten:
288
Abbildungen:
mit 30 Abbildungen
Gewicht:
496 gr
Beschreibung
"PACKEND UND BEÄNGSTIGEND: DIE VERWANDLUNG DEUTSCHLANDS IN EINE HÖLLE AUS DIKTATUR UND TERROR." -STEN NADOLNY



Es ging rasend schnell. Der Februar 1933 war der Monat, in dem sich auch für die Schriftsteller in Deutschland alles entschied. Uwe Wittstock erzählt die Chronik eines angekündigten und doch nicht für möglich gehaltenen Todes. Von Tag zu Tag verfolgt er, wie das glanzvolle literarische Leben der Weimarer Zeit in wenigen Wochen einem langen Winter wich und sich das Netz für Thomas Mann und Bertolt Brecht, für Else Lasker-Schüler, Alfred Döblin und viele andere immer fester zuzog.

Montag, 30. Januar. Joseph Roth will die Nachrichten, die der Tag bringen wird, nicht mehr in Berlin abwarten. Schon früh morgens fährt er zum Bahnhof und nimmt den Zug nach Paris. Thomas Mann in München der-weil kümmert sich die kommenden zehn Tage kaum um Politik, dafür umso mehr um seinen Vortrag über Richard Wagner. Immer ganz dicht an den Menschen, entfaltet Uwe Wittstock ein Mosaik der bedrohlichen Ereignisse unmittelbar nach Hitlers «Machtergreifung», die auch für die Literaten in Deutschland in die Katastrophe führten. Er vergegenwärtigt die Atmosphäre dieser Tage, die von Angst und Selbsttäuschung unter den Schriftstellern, von Passivität bei den einen und Entschlossenheit bei den anderen gezeichnet ist. Wer schmiegt sich den neuen Machthabern an, wer muss um sein Leben fürchten und fliehen? Auf der Grundlage von teils unveröffentlichtem Archivmaterial entsteht ein ungeheuer dichtes Bild einer ungeheuren Zeit.



" ist bewegend, hochpolitisch, lebensprall und dann auch noch spannend wie ein Krimi." -Dea Loher
Eine aufrüttelnde Erzählung über den dramatischsten Monat der deutschen Literatur
Für alle Leser:innen von Florian Illies, "1913", und Volker Weidermann, "Ostende"
Inhaltsverzeichnis
Ein Schritt über die Klippe * Der Monat, in dem sich alles entschied

Der letzte Tanz der Republik * Samstag, 28. Januar

Die Hölle regiert * Montag, 30. Januar

Äxte an der Tür * Dienstag, 31. Januar

Fremdblütige Machwerke * Donnerstag, 2. Februar

Die genähte Zunge * Freitag, 3. Februar

Weiß nicht, was tun * Samstag, 4. Februar

Beerdigung im Regen * Sonntag, 5. Februar

Sitzungsroutine * Montag, 6. Februar

Hässliche, kleine, gewaltsame Naturen * Freitag, 10. Februar

Schutzstaffel für Schriftsteller * Sonntag, 12. Februar

Männer in Schwarz * Montag, 13. Februar

Fieber und Flucht * Dienstag, 14. Februar

Die Tür zuschlagen * Mittwoch, 15. Februar

Die kleine Lehrerin * Donnerstag, 16. Februar

Ich gehe. Ich bleibe * Freitag, 17. Februar

Kein Schatz im Silbersee * Samstag, 18. Februar

Was soll das Schreiben noch? * Sonntag, 19. Februar

An die Kasse! * Montag, 20. Februar

Ziemlich gute Tarnung * Dienstag, 21. Februar

Die nächsten Wochen überleben * Mittwoch, 22. Februar

Minister zu Gast * Freitag, 24. Februar

Bürgerkriegsgericht und Polizeischutz * Samstag, 25. Februar

Reiseempfehlungen * Montag, 27. Februar

Die Diktatur ist da * Dienstag, 28. Februar

Aus der Welt gefallen * Mittwoch, 1. März

Die falsche Mutter * Freitag, 3. März

Nicht aufmachen! * Samstag, 4. März

Stimmabgabe * Sonntag, 5. März

Die Einsamkeit des Emigranten * Montag, 6. März

Mut, Angst und Feuer * Dienstag, 7. März

Lauter Abschiede * Mittwoch, 8. März

Unerwartete Attacken * Freitag, 10. März

Letzte Tage * Samstag, 11. März

Abfahrten * Montag, 13. März

Der Anblick dieser Hölle * Mittwoch, 15. März

Wie es weiterging * 33 Lebensabrisse

Nachwort

Dank

Benutzte Literatur

Personenregister

Bildnachweis