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Was soll zurück?

Die Restitution von Kulturgütern im Zeitalter der Nostalgie - 120 - 18439674

Taschenbuch von Sophie Schönberger

94432188

nur 14,95 €

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Details
Artikel-Nr.:
94432188
Im Sortiment seit:
22.08.2021
Erscheinungsdatum:
26.08.2021
Medium:
Taschenbuch
Einband:
Klappenbroschur
Autor:
Schönberger, Sophie
Verlag:
Beck C. H.
C.H.Beck
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Politikwissenschaft
Soziologie, Populäre Darst.
Seiten:
158
Abbildungen:
mit 24 Abbildungen
Gewicht:
218 gr
Beschreibung
LÄSST SICH VERGANGENES UNRECHT WIEDERGUTMACHEN? RESTITUTION ZWISCHEN GESCHICHTE UND POLITIK



Die Restitution von Kulturgütern gehört zu den brisantesten und meistdiskutierten Themen der letzten Jahre. Lässt sich vergangenes Unrecht durch späte Rückgaben wiedergutmachen? Was muss, was soll, was kann zurückgegeben werden? Sophie Schönberger, Professorin für Öffentliches Recht, Kunst- und Kulturrecht, zeigt auf, welche Schwierigkeiten, aber auch Chancen die Auseinandersetzung mit einer Vergangenheit birgt, die aus der Gegenwart konstruiert wird.



In unserem Umgang mit einer historisch belasteten Vergangenheit scheint nicht nur der Geschichte als solcher, sondern auch ganz konkreten Objekten Unrecht anzuhaften. Wurden sie geraubt, den Opfern abgepresst oder von ihnen auf andere Weise verloren, so geht man heute, auch viele Jahrzehnte nach ihrem Verlust, zumeist davon aus, dass sie an ihre ursprünglichen Besitzer herauszugeben sind. Welche Parameter, Schwierigkeiten, aber auch Chancen diesen Prozess kennzeichnen, erläutert die Autorin anhand von drei Beispielen, die in Deutschland die aktuellen Debatten in unterschiedlicher Weise prägen: die Restitution von NS-Raubgut, der Umgang mit kolonialen Objekten und schließlich die Entschädigungsforderungen der Familie Hohenzollern.



Ein Beitrag zu den aktuellen Restitutionsdebatten

Sophia Schönberger ist juristische Expertin auf diesem Gebiet
Information
(Edition Mercator)
Information zum Autor
Sophie Schönberger lehrt Öffentliches Recht, Kunst- und Kulturrecht an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und ist Ko-Direktorin des Instituts für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung.
Inhaltsverzeichnis
I. Von Bildern, Bibeln, Burgen: Dinge, die zurück sollen

NS-Raubkunst und das Ende des Kalten Kriegs

Postcolonial turn: Kulturgüter aus kolonialem Kontext

Zwischen Monarchie und Republik: Die Kulturgüter der Hohenzollern

II. Von Vergangenheit und Gegenwart, oder: Drei Arten der Nostalgie

Individuelles Trauern: Die reflektive Nostalgie

Zurück in die Vergangenheit, die es nie gab: Die restaurative Nostalgie

Gegenwart gestalten, Vergangenheit heilen: Die reparative Nostalgie

Deutungsmuster der Vergangenheit

III. Unrecht

Zeit zurückdrehen: Die Idee der Naturalrestitution

Historisches Unrecht als staatliches Unrecht

Neue Unwerturteile - neues Recht?

Dekolonisierung und koloniales Unrecht

Aufarbeitung von außen: Die nationalsozialistische Vergangenheit nach dem Zweiten Weltkrieg

Politischer Umbruch mit unklarer Wertung: Das Erbe der Monarchie

Gesellschaftliche Dezision

IV. Vergangenheit

Erinnern und Vergessen

Identität

Imaginieren und Heilen

V. Objekte

Verkörperung und Repräsentation

Subjektivierung und Projektion

Besitzen und Loswerden

VI. Geschichtsfabriken

Das Museum als Nostalgie- und Geschichtsfabrik

Beglaubigung von Geschichte

Das Museum hinterfragt sich selbst

Jenseits des Museums - wer deutet die Vergangenheit?

VII. Gerechtigkeit?

Ressourcen

Dialog

Symbolik

Gerechtigkeit und Selbstgerechtigkeit

VIII. Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft



Anmerkungen

Literaturverzeichnis

Bildnachweis

Personenregister