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Geschichte im Brennpunkt - Clara Zetkin: Eine rote Feministin

Taschenbuch von Lou Zucker

93848336
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Frauenrechtlerin und Friedensaktivistin: Clara Zetkin initiierte mehr als nur den Internationalen Frauentag
Klug, mutig, unbequem - Der Name Clara Zetkin signalisiert Widerstand. Vehement trat sie für die Rechte der Frauen ein und gilt praktisch als Begründerin des Internationalen Frauentages am 8. März. Als Frauenrechtlerin, revolutionäre Sozialistin und Kommunistin in der Tradition Rosa Luxemburgs wurde sie in der DDR hoch verehrt, im Westen der Republik vor der Wende kaum erwähnt.
Gerade einmal 20 Jahre alt, schloss sie sich 1878 den Sozialisten an, als die Partei von Bismarck verboten wurde. Zehn Jahre später gehörte die Volksschullehrerin zu den Wortführern der Frauenbewegung. Für Clara Zetkin war Emanzipation keine Geschlechter-, sondern eine Klassenfrage. Gleichberechtigung für Frauen und für Männer in einer gerechten Welt forderte sie in der SPD-Frauenzeitschrift »Die Gleichheit«, die sie von 1891 bis 1917 herausgab. Ihr größter Erfolg: Gegen den Willen ihrer männlichen Genossen setzte sie 1910 auf der Sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen den Internationalen Frauentag durch. Erstmals wurde er 1911 in Deutschland, Dänemark, Österreich-Ungarn und in der Schweiz begangen.
Der Band »Clara Zetkin: Eine rote Feministin« aus der Reihe »Geschichte im Brennpunkt« zeichnet die Biografie Zetkins nach, beleuchtet ihre politischen Ziele und zeigt, wie sehr es heute lohnt, ihre Thesen zur Frauenerwerbstätigkeit, zur Schulbildung, zu Krieg und Frieden oder zum Faschismus neu zu entdecken. Clara Zetkin - eine umstrittene und streitbare Persönlichkeit, ohne die vielleicht noch immer uneingeschränkt das Patriarchat herrschte.
Information
Klug, mutig, unbequem - der Name Clara Zetkin signalisiert Widerstand. In unruhigen Zeiten, als die Frauenbewegung noch in den Kinderschuhen steckte, trat sie unbeirrbar für die Rechte der Frauen ein. Als »rote« Feministin wusste sie, dass die Emanzipation der Frau nur im Kampf um die Emanzipation der Menschheit erreicht werden kann; so organisierte sie die bis dahin unpolitischen Arbeiterinnen im Kampf für Gleichstellung, Frieden und eine gerechte Gesellschaft.
1910 feierte sie ihren größten Erfolg: Gegen den Willen ihrer männlichen Genossen setzte sie auf der Sozialistischen Frauenkonferenz den Internationalen Frauentag durch. Ohne Clara Zetkins unermüdlichen Kampf herrschte heute vielleicht immer noch uneingeschränkt das Patriarchat.
Information zum Autor
Lou Zucker, geboren 1991, befasst sich als Journalistin mit sozialen Ungleichheiten, Machtstrukturen und dem Widerstand dagegen. Sie hat die queerfeministische Aktionsgruppe she*claim und das Journalismus-Kollektiv collectext mitgegründet, und ist im Frauenstreik-Bündnis aktiv. 2019 erschien von ihr als Herausgeberin »ZETKIN to go: Starke Worte für die Rechte der Frauen«.

Clara Zetkin, geb. Eißner (1857-1933), war sozialistische Politikerin, Frauenrechtlerin und Friedensaktivistin. Sie war aktiv in der SPD, USPD und KPD. 1920-1933 war sie Reichstagsabgeordnete und 1932 Alterspräsidentin des Reichstags. Sie gilt als Initiatorin des Internationalen Frauentages.
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