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Salman Schocken

Topographien eines Lebens - 250 - 17788910

Buch von Stefanie Mahrer

93780177

nur 24,00 €

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Details
Artikel-Nr.:
93780177
Im Sortiment seit:
23.04.2021
Erscheinungsdatum:
25.02.2021
Medium:
Buch
Einband:
Gebunden
Autor:
Mahrer, Stefanie
Verlag:
Neofelis Verlag GmbH
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Sozialwissenschaften allgemein
Seiten:
492
Abbildungen:
Mit 6 Farb- und 15 S/W-Abbildungen
Herkunft:
TSCHECHISCHE REPUBLIK (CZ)
Reihe:
Jüdische Kulturgeschichte in der Moderne (Nr. 24)
Gewicht:
972 gr
Beschreibung
Salman Schocken war ein Selfmademan. Aufgewachsen in bescheidenen Verhältnissen in der Nähe von Posen, folgte er dem Ruf seines Bruders in die sächsische Stadt Zwickau, wo beide 1904 eine Warenhauskette gründeten. Die Geschäfte verliefen derart erfolgreich, dass sie in die Kreise der führenden Kaufleute aufstiegen. Gleichzeitig begann Salman Schocken, sich für die zionistische Arbeit zu interessieren.
Als Kulturzionist, Verleger, Mäzen und Bibliophiler wurde Schocken zum Zentrum eines Netzwerks bedeutender jüdischer Intellektueller. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten verließ er mit seiner Familie Deutschland und ließ sich in Jerusalem nieder, blieb aber auch nach seiner Emigration geschäftlich und zionistisch in Europa tätig. In Jerusalem war er als Vorsteher der Hebräischen Universität, Besitzer einer bedeutenden hebräischen Tageszeitung und seines zweiten Verlagshauses federführend am Aufbau eines deutsch-jüdischen Kulturlebens des Jischuv beteiligt - Salman Schocken bleibt auch dort Zentrum des Netzwerks. Erst mit seiner Emigration nach New York im Jahr 1940 verliert er seinen Einfluss, gründet dort aber noch einmal einen neuen Verlag.
Die Annäherung an Schocken erfolgt auf dem Weg der Topographie, also den Ortsbeziehungen in seinem Leben von Posen über Berlin nach Zwickau und dann von Berlin über Jerusalem nach New York. Das Buch stellt Schockens Lebensweg durch die detaillierte Analyse von tausenden von Primärquellen im Zusammenhang und in der Wechselbeziehung mit der Zeitgeschichte dar. So ist die Arbeit mehr als die Schilderung seines Lebens, sie ist auch eine Analyse, wie sich der Kulturraum des deutschen Judentums nach 1933 außerhalb Deutschlands konstituierte und veränderte.
Information zum Autor
Stefanie Mahrer (Prof. Dr.) ist Assistenzprofessorin für Neuere und Neueste Allgemeine Geschichte, sie forscht und lehrt an den Universitäten Bern und Basel zur Geschichte und Kultur der Juden in der Schweiz, in Deutschland und im britischen Mandatsgebiet Palästina / Israel des 19. und 20. Jahrhunderts. Sie legt den Fokus ihrer Forschung auf Fragen zu Antisemitismus und Vertreibung, Migration, Biographie, Kultur- und Wissenstransfer sowie auf transnationale Netzwerke.