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Die Tsantsa-Memoiren

Buch von Jan Koneffke

92960108
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Details
Artikel-Nr.:
92960108
Im Sortiment seit:
10.09.2020
Erscheinungsdatum:
10.09.2020
Medium:
Buch
Einband:
Gebunden
Autor:
Koneffke, Jan
Verlag:
Galiani, Verlag
Galiani Berlin
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Belletristik
Romane, Erzählungen
Seiten:
556
Gewicht:
758 gr
Beschreibung
Eine Tour de Force durch zwei Jahrhunderte und zwei Kontinente - ein magisch-literarisches Abenteuer mit einem der ungewöhnlichsten Erzähler der deutschen Literatur

Was auf den ersten Blick zu schräg wirkt, um gelingen zu können, entwickelt schon nach wenigen Seiten einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann: Um das Jahr 1780 gelangt ein Schrumpfkopf in den Besitz von Don Francisco, Beamter der spanischen Krone in Caracas. Als Wandschmuck in dessen Schreibstube hängend beobachtet er das Geschehen um sich herum ganz genau - und bemerkt wie nebenbei, dass er gerade dabei ist, ein Bewusstsein zu entwickeln. Und dass er sprechen kann. Doch als er schließlich zum ersten Mal den Mund aufmacht, sorgt das bei Don Francisco prompt für einen Herzinfarkt - und der Schrumpfkopf bekommt einen neuen Besitzer. Seine Reise führt ihn in den folgenden Jahrzehnten u. a. nach Rom, Paris, Frankfurt, London, Bamberg, Bukarest, Wien und Berlin. Er wird Zeuge historischer Begebenheiten und alltäglicher Kleinigkeiten. Und nach und nach findet er immer mehr über seine eigene Vergangenheit heraus.

Dem Fabulierer Koneffke gelingt es, das Leben seines unsterblichen, aber auch hilflosen Helden auf so grandiose Weise zu erzählen, dass man das Buch am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Dabei hilft ihm auch sein kluger und überaus gewitzter Erzähler, dessen »Menschwerdung« den roten Faden der Geschichte bildet und der einem im Laufe der Lektüre ans Herz wächst.
Information
Ein Roman von unbändiger Fabulierlust, irgendwo zwischen Abenteuerroman und dem magischen Realismus eines García Márquez oder Juan Rulfo - erzählt vom Uwe-Johnson-Preisträger Jan Koneffke

»Die Anschaulichkeit und die erzählerische Wucht des Romans reißen den Leser mit. Koneffke erweist sich als ein erfahrener, warmherziger und sprachgewaltiger Erzähler.« Cornelia Staudacher, Deutschlandfunk, über Koneffkes »Ein Sonntagskind«
Information zum Autor
Jan Koneffke, geboren 1960 in Darmstadt, studierte und arbeitete ab 1981 in Berlin. Nach seinem Villa-Massimo-Stipendium 1995 lebte er für weitere sieben Jahre in Rom und pendelt heute zwischen Wien, Bukarest und dem Karpatenort Maneciu. Koneffke schreibt Romane, Lyrik, Kinderbücher, Essays und übersetzt aus dem Italienischen und Rumänischen. Er wurde mit zahlreichen Preisen und Stipendien ausgezeichnet, zuletzt dem Uwe-Johnson-Preis 2016. Ein Jahr zuvor erschien bei Galiani sein Roman Ein Sonntagskind .
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