+49 (0) 541 / 40666 200

Sie erreichen uns Montag bis
Freitag von 8 bis 16 Uhr

 

Schreiben Sie uns eine Email oder benutzten eine andere Kontaktmöglichkeit
 Versandkostenfrei in Deutschland
Einkaufskorb
Keine Artikel
in Ihrem
Einkaufskorb

Dresden

Die zweite Zeit - 90 - 16914543

Buch von Kurt Drawert

92914829
Zum Vergrößern anklicken

nur 22,00 €

(portofrei!, inkl. MwSt.)

Widerruf zu diesem Artikel
  • Details
  • Beschreibung
  • Information zum Autor
  • Inhaltsverzeichnis
  • Bilder
Details
Artikel-Nr.:
92914829
Im Sortiment seit:
24.08.2020
Erscheinungsdatum:
09/2020
Medium:
Buch
Einband:
Gebunden
Autor:
Drawert, Kurt
Verlag:
Beck C. H.
C.H.Beck
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Belletristik
Romane, Erzählungen
Seiten:
288
Abbildungen:
mit 15 Abbildungen
Gewicht:
403 gr
Beschreibung
Fünfzig Jahre sind vergangen, seit er als Kind mit seiner Familie nach Dresden gezogen ist, das er 1985 wieder verlassen hat. Nun kehrt Kurt Drawert als Stadtschreiber nach Dresden zurück, wo die Mutter lebt, eine Stadt, die ihm vertraut und doch ganz unvertraut ist. Er ist auf der Suche nach etwas, von dem nur er weiß, dass es ihm fehlt. Die Schönheit und die Wunden dieser Stadt, die Risse in der Familie und in der eigenen Biografie, das schwierige Verhältnis zum Vater und den Brüdern, die politisch aufgeladene Stimmung in Dresden, die offenen Fragen nach Tätern und Opfern, in der großen wie in der persönlichen Geschichte, und die Suche nach einer Sprache dafür, sind Themen und Motive in diesem dichten, autobiografischen Roman.

Mit Witz und Feingefühl, mit einem Gespür für die einschneidenden Augenblicke und prägenden Konflikte im Familienleben, einem scharfen Blick für das Detail, mit bissig-analytischem Verstand, unvergesslichen Erinnerungsbildern und großer Sprachkraft erzählt Kurt Drawert von Verwerfungen und Sehnsucht, Wünschen und Brüchen im eigenen Leben und ihrer Verortung in dieser Stadt.
Information zum Autor
Kurt Drawert, geboren 1956 in Hennigsdorf bei Berlin, lebt als Autor von Lyrik, Prosa, Dramatik und Essays in Darmstadt, wo er auch das Zentrum für junge Literatur leitet. Für seine Prosa wurde Drawert ausgezeichnet u. a. mit dem Preis der Jürgen-Ponto-Stiftung, dem Uwe-Johnson-Preis, dem Ingeborg-Bachmann-Preis und dem Werner-Bergengruen-Preis, für seine Lyrik u. a. mit dem Leonce-und-Lena-Preis, dem Lyrikpreis Meran, dem Nikolaus-Lenau-Preis, dem Rainer- Malkowski-Preis, zuletzt mit dem Robert-Gernhardt- Preis 2014. 2017 erhielt er den Lessingpreis des Freistaates Sachsen und war 2018 Dresdner Stadtschreiber.
Inhaltsverzeichnis
Bahnhöfe. Ankunft

Töne. Spuren

Heimat. Ankunft

Schuld. Erinnerungsmythos

Pegida. Metaphern

Vaters Buch

Kolumne, SZ

Gespräche. Keine Gespräche

Kolumne, SZ

Lektüre. Randnotizen

Kolumne, SZ

Fehlerwartung. Wahrnehmungsfehler

Schuld. Erinnerungsmythos

Die Diktatur nicht des Proletariats, sondern der Technik

Das verlorene Erbe. Häuser, Straßen, Tod

Lesen. Existieren

Spiegelland / Spaltungen. Zerwürfnisse

Nicht mehr:
Im Namen des Vaters

Die Schuld, es zu sagen / oder es nicht zu sagen

Der Sturz. Schultermetapher

Vaters Buch

Der Ort. Schultermetapher

Die Liebe meines Vaters zu seinem Hund

Der Schnitt in den Körper

Subjekte. Objekte

In den Fabriken

Buch Ludwig

Die missglückte Operation. Versagensscham

Vaters Buch

In den Fabriken

Mutters Buch

Das Glück des Sisyphos. Mutters Buch

Schuld. Erinnerungsmythos

Danksagung

Bildnachweis
Bilder