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Johannes Paul II.

Der Papst, der aus dem Osten kam - 300 - 15893005

Buch von Matthias Drobinski und Thomas Urban

91902658
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Details
Artikel-Nr.:
91902658
Im Sortiment seit:
14.02.2020
Erscheinungsdatum:
17.02.2020
Medium:
Buch
Einband:
Gebunden
Autor:
Drobinski, Matthias
Urban, Thomas
Verlag:
Beck C. H.
C.H.Beck
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Religion
Theologie, Christentum
Seiten:
336
Abbildungen:
mit 25 Abbildungen
Gewicht:
557 gr
Beschreibung
Johannes Paul II. (1920 - 2005) war ein Jahrhundertpapst. Er begeisterte die Massen, und seine Besuche in Polen zeigten den Menschen im Ostblock: Es gibt eine Kraft, die stärker ist als der kommunistische Staatsapparat. Doch so sehr Karol Wojty?a in seiner Heimat stets die Reformer in der Kirche unterstützt hatte - als Papst regierte er selbst autoritär, beschnitt die Unabhängigkeit der Ortskirchen und maßregelte Theologen. Matthias Drobinski und Thomas Urban erzählen keine Heiligengeschichte, sondern porträtieren eine faszinierende Persönlichkeit, die Revolutionär und Reaktionär in Einem war.

Unter dem Eindruck des nationalsozialistischen Terrorregimes entschied sich Karol Wojty?a für das Priestertum. Er entwickelte eine Theologie, die von der Freiheit und Würde des Menschen ausgeht, der über sich und seine materielle Existenz hinausstrebt. Er half durch sein Auftreten gegen den Kommunismus, den Eisernen Vorhang einzureißen, aber unerbittlich kritisierte er auch den Materialismus des Westens. In einem mutigen Schritt hat er als Papst um Vergebung gebeten für die Schuld der Vergangenheit. Doch mit seinem Festhalten an einer rigiden Sexualmoral, dem Nein zur Frauenordination und der Verkennung des Missbrauchsskandals hinterließ Johannes Paul II. seiner Kirche ein schweres Erbe.
Information zum Autor
Matthias Drobinski ist seit 1997 in der "Süddeutschen Zeitung" zuständig für Kirchen und Religionsgemeinschaften. Als Journalist begleitete er die Amtszeiten von Johannes Paul II. und Benedikt XVI. Nun berichtet er über Papst Franziskus.



Thomas Urban war als Korrespondent der "Süddeutschen Zeitung" von 1988 bis 2012 Zeitzeuge der großen Umwälzungen in Osteuropa.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort

1. Non sum dignus

Helden des Fußballs und der Romantik

Jüdische Freundinnen und Freunde



2. Deutscher Terror und Leben im Untergrund

Zwangsarbeit, Askese und Meditation

Vom verbotenen Theater zum verbotenen Priesterseminar



3. Suche nach Nischen im Stalinismus

Römische Studien und Begegnungen

Kulturkampf an der Weichsel

Kaplan für Bauern und Studenten

Non possumus!

Christlicher Personalismus vs. absoluter Personalismus



4. Jüngster Bischof der Volksrepublik Polen

Wonne, Liebe und Verantwortung

Fleißiger Netzwerker auf dem Konzil

Triumph mit Freude und Hoffnung



5. Ein unbequemer Gegner für die Parteiideologen

Der Irrtum des kommunistischen Chefideologen

Stichwortgeber für «Humanae vitae»

Brot und Recht auf Freiheit

Große Auftritte bei Reisen in den Westen



6. Habemus papam

Überraschende Wahl des Außenseiters

Weißer Rauch aus der Sixtinischen Kapelle

Alarm in den Parteizentralen in Warschau und Moskau



7. Frischer Wind in der Kurie

Ein eigenes Machtzentrum im Vatikan

Dialog der Kirchen und Religionen

Charisma und spontane Begegnungen



8. Triumph in der Heimat, Skepsis bei den Nachbarn

Bestürzung und Unmut in der Parteiführung

Papstbilder auf der Lenin-Werft

Erste Konflikte mit den Deutschen

Maßregelung der Niederländer und Jesuiten



9. Schüsse auf dem Petersplatz

Die drei Geheimnisse von Fátima

Gescheiterter Prozess um die «bulgarische Spur»

Gesäuberte Archive und falsche Gerüchte



10. Krieg der Kommunisten gegen das eigene Volk .

Spitzel und Spione im Herzen der Kirche

«Auf den Knien vor dem Papst rutschen»



11. Rigider Kurs nach innen, Dialog nach außen

Die Aufwertung des Opus Dei und der Legionäre Christi

Streit um die Befreiungstheologie

Konfrontation mit den Sandinisten

Ein revolutionäres Treffen in Assisi

Begeisterung bei der Jugend, Skepsis bei den Frauen

Reform der Kurie und Bruch mit den Traditionalisten

Ein Kardinal für Köln



12. Das Ende des Ostblocks

Werben für ein «neues Europa»

Ärger und Enttäuschung über die polnischen Landsleute

Vergebliche Einsätze für Frieden



13. Positionsbestimmung in der globalisierten Welt

Kritik am Kapitalismus und am moralischen Relativismus

Warnungen vor einer «Kultur des Todes»

Aufruf zur Ökumene, Dialog mit den Juden

Gemeinsam mit Postkommunisten für Europa

Spannungen mit dem Dritten Rom

Ein neues Bild Martin Luthers



14. Sorgen im neuen Jahrtausend

Vom Garten Gethsemane zur Grabeskirche

Ungehörte Warnungen vor Krieg in Nahost

Skandale um die sexuelle Gewalt

Unterstützung für die Europäische Union



15. Santo subito!

Am Ende des Lebenswegs

Die große Pilgerfahrt

Jubel in Polen über den deutschen Nachfolger



Nachwort



Anhang

Anmerkungen

Abkürzungsverzeichnis

Literaturverzeichnis

Abbildungsnachweis

Personenregister
Bilder