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Aus Verantwortung

Was der moderne Liberalismus mit dem 20. Juli 1944 zu tun hat. Ein Gespräch mit Arnim Fuhrer - 180 - 15563197

Buch von Karl Graf Stauffenberg und Armin Fuhrer

91571431
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Beschreibung
Das Attentat vom 20. Juli 1944 ist ein einschneidendes ­Ereignis in der deutschen Geschichte, das bis heute nachwirkt. Über die Tat von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, der sein Leben opferte, um Deutschland von Hitler zu befreien, wird bis heute gestritten und in jüngerer Zeit sogar wieder mehr. Sein Enkel Karl Graf Stauffenberg, der sich als Liberaler in der Politik und gegen ­Extremismus ­jeglicher Couleur engagiert, erklärt, welche Bedeutung die Tat seines Groß­vaters für seine ­eigenen Überzeugungen und für sein eigenes ­Handeln heute hat. ­Stauffenberg berichtet darüber, wie in der Familie über seinen Großvater und das Attentat geredet wurde und wie sie in den Jahrzehnten seit dem Kriegsende damit umging.
Vor allem zeige die Tat seines Großvaters, dass nichts ­wichtiger ist als der Wert der Freiheit - Grundprinzip eines liberalen Weltbildes. Der Enkel erklärt in Interviewform, wie er sich eine ­moderne liberale ­Gesellschaft vorstellt, und gibt ­Einblicke in seine politischen Überzeugungen, vor allem zu den für ihn persönlich wichtigsten Themen wie den Rechtsstaat, die Bildungs- oder Klima­politik. Seine politischen Präferenzen sind auch durch persönliche Erfahrungen geprägt. So wurde er als Jugendlicher von zwei Männern vergewaltigt und leidet dadurch an Depressionen - das Thema beschäftigt ihn seitdem stark. Die Fragen stellt der Journalist Armin Fuhrer.
Information zum Autor
Karl Schenk Graf von Stauffenberg, Enkel von Claus Schenk Graf von Stauffenberg, absolvierte eine Ausbildung zum Hotel­fachmann, heute ist er Inhaber und Geschäftsführer der Gräflichen Eventmanufaktur Stauffen­berg, die er mit seiner Ehefrau Anna Schenk Gräfin von Stauffenberg führt. Seine Leidenschaft für die Politik und sein soziales Engagement wurden ihm bereits in der Familie vorgelebt. Sein Großvater Karl-Theodor und sein Vater Franz Ludwig waren Mitglieder des Bundestages beziehungsweise des Europa-Parlaments. Karl Graf Stauffenberg selbst ist Mitglied der FDP. Als Reaktion auf die Veränderungen der politischen Kultur in den vergangenen Jahren hat Karl Graf Stauffenberg 2015 den Verein »Mittendrin statt extrem daneben e.V.« gegründet. Sein Ziel ist, Jugendliche und junge Erwachsene vor den Gefahren durch politischen und ideologischen Extremismus zu warnen und Rechtsstaat und Demokratie zu fördern.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung

Teil 1
Erbe und Verpflichtung

Es gibt ein Recht, nicht zu glauben

»Du lebst ja noch«

Leben als Politikerkind

Kein Personenkult um Stauffenberg

»Auf einmal Verräterkind«

»Dem Himmler haben wir es gezeigt«

Stolz und Unbehagen

Politische Nähe: Julius Leber, der Sozialdemokrat

»Stauffenberg war nicht gewissenlos«

Teil 2
Gegenwart, Zukunft, Verantwortung

Der Weg in die Politik

Freiheit - das höchste Gut des Menschen

Das Erfolgsmodell von Grünen und AfD: Gefühle statt Fakten vermitteln

Linke und rechte Populisten haben keine Lösungen

Deutschland, ein gespaltenes Land - »Mittendrin, statt extrem daneben«

Freiheit - ein Wert an sich

Einsatz für den Klimaschutz ist Ausdruck eines liberalen Denkens

Die Jagd ist gelebter Naturschutz

Die Politik vernachlässigt die Menschen auf dem Land

Eine falsch verstandene Auffassung von Bildungsgerechtigkeit

Unsere moralische Verpflichtung, anderen zu helfen

Der Name Stauffenberg ist eine Verpflichtung
Bilder