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Diesseits von Gut und Böse

Briefe, Tagebücher, Prosa - 20 - 15265291

Buch von Léon Bloy

91568334
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nur 68,00 €

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Details
Artikel-Nr.:
91568334
Im Sortiment seit:
28.11.2019
Erscheinungsdatum:
12/2019
Medium:
Buch
Einband:
Gebunden
Autor:
Bloy, Léon
Redaktion:
Pschera, Alexander
Übersetzung:
Pschera, Alexander
Verlag:
Matthes & Seitz Verlag
Matthes & Seitz Berlin
Originalsprache:
Französisch
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Belletristik
Romane, Erzählungen
Seiten:
1259
Gewicht:
1530 gr
Beschreibung
Keiner erhob seine Stimme um die Jahrhundertwende so laut, grundsätzlich und genial wie dieser wütende, schnaubende, angriffslustige Katholik - eine der Schlüsselfiguren der Moderne. Sein Leben war ein einziger Kreuzweg aus Armut, Verachtung und Krankheit, und umso radikaler seine Forderung nach striktem Gehorsam im Dienst der Sache Gottes. Die Bedingungslosigkeit seiner Überzeugung und die Tiefe seiner Einlassungen machen diesen Ausnahmeliteraten zum schwarzen Kontrapunkt im bunten Treiben des Fin de Siècle und zeigen ihn als ewigen Unzeitgemäßen. Dem deutschen Leser war Léon Bloy bislang nur durch vereinzelte Ausgaben von Prosabänden zugänglich. Mit der vorliegenden thematisch geordneten Ausgabe wird erstmals der ganze Bloy in seiner gedanklichen Schärfe und tragischen Genialität sichtbar. Zahlreiche historische Illustrationen ergänzen dieses Standardwerk und machen es zu einem monströsen, in die Gegenwart irrlichternden Epochenkommentar.
Information zum Autor
Léon Bloy (1846-1917) war ein französischer Romancier und Essayist. Er bekehrte sich unter dem Einfluss von Barbey d'Aurevilly, dessen Sekretär er zeitweilig war, zum Katholizismus. Ursprünglich vom Symbolismus ausgehend, gilt Bloy mit seinen späteren Werken als einer der radikalsten Kritiker des »verbürgerlichten« Christentums. Zu Lebzeiten blieb er als Autor erfolglos, doch beeinflusste er mit seiner Absolutheit des Ich und der Verherrlichung von Leiden und Schmerz, die für ihn erst zum Leben hinführten, so unterschiedliche Autoren wie Franz Kafka, Carl Schmitt, Ernst Jünger, Heinrich Böll und Gertrud Fussenegger.
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