+49 (0) 541 / 40666 200

Sie erreichen uns Montag bis
Freitag von 8 bis 16 Uhr

 

Schreiben Sie uns eine Email oder benutzten eine andere Kontaktmöglichkeit
 Versandkostenfrei in Deutschland
Einkaufskorb
Keine Artikel
in Ihrem
Einkaufskorb

Ein "böses «Zu spät!»"?

Arno Schmidts dyadisches Schreiben Untersuchungen zur "Dankadresse zum GoethePreis 1973" - 160 - 14836780

Taschenbuch von Winand Herzog

90798514
Zum Vergrößern anklicken

nur 48,00 €

(portofrei!, inkl. MwSt.)

Widerruf zu diesem Artikel
  • Details
  • Beschreibung
  • Information zum Autor
  • Bilder
Details
Artikel-Nr.:
90798514
Im Sortiment seit:
06.08.2019
Erscheinungsdatum:
08/2019
Medium:
Taschenbuch
Einband:
Kartoniert / Broschiert
Autor:
Herzog, Winand
Verlag:
Edition Text + Kritik
edition text + kritik
Imprint:
Bargfelder Bote
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Sprachwissenschaft
Allg. u. vergl. Sprachwiss.
Seiten:
317
Reihe:
Bargfelder Bote
Gewicht:
421 gr
Beschreibung
Welche versteckten Botschaften enthält Arno Schmidts "Dankadresse" zum GoethePreis? Was verhinderte ein früheres Debüt als Schriftsteller? Welche Rolle spielte hierbei Schmidts Konzept des dyadischen Schreibens? Die vorliegende Untersuchung bietet zu diesen Fragen neue Erkenntnisse. Arno Schmidts "Dankadresse zum GoethePreis" ist sein Testament als Autor. Winand Herzog enthüllt deren intertextuelle Anspielungen, die Schmidts Wunsch nach literarischer Unsterblichkeit ebenso spiegeln wie seine Distanzierung vom zu Lebzeiten unveröffentlichten Frühwerk. Schmidts zentrale Behauptung, seine Schriftstellerlaufbahn sei durch "ein böses 'Zu spät!' " erschwert worden, konfrontiert Herzog mit vergleichenden Untersuchungsreihen von Autoren aus fünf Generationen. Es zeigt sich, dass eine spezifische Fesselung Schmidt an einem früheren Schritt in die Öffentlichkeit gehindert hat - ein dyadisches Schreibkonzept, das der Kommunikationsstruktur seiner Werke zeitlebens eingeschrieben bleibt. Die Dyaden lösen einander seit 1932 in einem organischen Verfahren ab, bis sie ihren adäquaten Ausdruck in der spezifischen Form des "Schmidt-Lesers" finden, der darin geschult wird, das nötige Verständnis für Schmidts immer komplizierter und komplexer werdendes Schreiben zu entwickeln.
Information zum Autor
Winand Herzog, geb. 1949 in Oberhausen, studierte Germanistik, Sozialwissenschaften, Philosophie und Psychologie. Er edierte DVD und Begleitbuch zu dem Film von Sebastian Schadhauser "Anno Schmidt" mit Anita Ekberg und Rafael Alberti (2007). Zu Arno Schmidts Roman "Die Gelehrtenrepublik" publizierte er 2010 einen umfangreichen Band mit Untersuchungen, Analysen und Forschungsberichten.
Bilder