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Fontanes Briefe im Kontext

Taschenbuch von Hanna Delf von Wolzogen und Andreas Köstler

90517426
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Details
Artikel-Nr.:
90517426
Im Sortiment seit:
03.06.2019
Erscheinungsdatum:
06/2019
Medium:
Taschenbuch
Einband:
Kartoniert / Broschiert
Redaktion:
Wolzogen, Hanna Delf von
Köstler, Andreas
Verlag:
Königshausen & Neumann
Königshausen u. Neumann
Imprint:
Fontaneana
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Sprachwissenschaft
Allg. u. vergl. Sprachwiss.
Seiten:
284
Reihe:
Fontaneana (Nr. 16)
Gewicht:
434 gr
Beschreibung
Neben den Romanen gelten die Briefe als "zweite Säule von Fontanes schriftstellerischer Arbeit" (H. Nürnberger). Tatsächlich ist das ,Briefwerk' untrennbar mit Fontanes Gesamt-OEuvre verbunden und Teil seiner literarischen Produktion. Er selbst hat den Brief als ,Stylübung' begriffen und als Kunstform, die auf einen bestimmten Adressaten oder Adressatenkreis zielt und demnach auch Öffentlichkeitscharakter besitzt. Schon Fontanes Nachkommen und die von ihnen eingesetzte Nachlasskommission haben diesem Öffentlichkeitscharakter Gewicht beigemessen und 1905 zuerst Familienbriefe, 1910 dann Freundesbriefe herausgegeben. Die Briefbände stießen auf lebhaftes Interesse, noch bevor das literarische Werk kanonisch geworden war. Nicht zuletzt waren es Briefe - die an Georg Friedlaender -, deren Veröffentlichung 1954 die sogenannte ,Fontane-Renaissance' eingeleitet hat.
Die Beiträge des Sammelbandes zu der gemeinsam von Theodor-Fontane-Archiv und Theodor Fontane Gesellschaft veranstalteten Tagung resümieren den Stand der bisherigen Bemühungen um Fontanes Briefe und zeigen Perspektiven für die künftige wissenschaftliche Auseinandersetzung damit auf. Die kritische Kontextualisierung gewährt einen erheblichen Erkenntniszugewinn, weil Fontanes Briefe nicht nur als Quelle für die Biographie dienen oder Auskunft über die Werkentstehung geben, sondern auch im Zusammenhang der allgemeinen Briefforschung von Belang sind.
Mit Beiträgen von Rolf Parr (Essen), Rainer E. Zimmermann (München), Hanna Delf von Wolzogen (Potsdam) und Anke Hertling (Braunschweig), Franziska Mayer (München), Regina Dieterle (Zürich), Carmen aus der Au (Zürich), Wolfgang Rasch (Berlin), Rainer Falk (Potsdam), Thomas Ernst (Essen), Daniel Göske (Kassel), Rolf Selbmann (München), Debora Helmer (Göttingen), Gabriele Radecke (Göttingen), Klaus-Peter Möller (Potsdam), Paul I. Anderson (Aalen) und Clarissa Blomqvist (Stockholm).
Information zum Autor
Dr. Hanna Delf von Wolzogen; Studium der Philosophie, Germanistik und Psychoanalyse in Gießen, Frankfurt am Main und Heidelberg. 1985-1988 Joseph-Buchmann-Stipendiatin mit Forschungsaufenthalt in Jerusalem; wissenschaftliche Mitarbeiterin an den Universitäten Duisburg, Potsdam und der Freien Universität Berlin; von 1996 bis 2017 Direktorin des Theodor-Fontane-Archivs in Potsdam; Herausgabe der Briefe Landauers (FU Berlin). Publikationen zur deutschen und deutsch-jüdischen Literatur und Philosophie sowie zu Fontane.
Prof. Dr. Andreas Köstler, geb. 1962; Studium der Kunstgeschichte, Archäologie und Geschichte in München, London, Hamburg, Saarbrücken und Marburg; lehrt seit 1997 an der Ruhr-Universität Bochum und seit 2005 am Institut für Künste und Medien der Universität Potsdam. 2014-2018 Vorsitzender der Theodor Fontane Gesellschaft; zuletzt: Fontane und Menzel - Rivalen der Realität (2017).
Inhaltsverzeichnis
Vorwort - R. Parr: Inszeniertes Briefeschreiben, inszenierte Briefe - R.E. Zimmermann: "Stylübungen" - Fontanes Briefe als rhetorisches Feld der Möglichkeiten - R. Falk: Fontanes Postkarten - W. Rasch: Rudimente des Briefverkehrs Fontanes in seinen Werkhandschriften - Beispiel und Befund - K.-P. Möller: Blaustift, Schere, Klebepinsel. Die Abschriftenkonvolute im Theodor-Fontane-Archiv historisch-kritisch betrachtet - C. Blomqvist / C. Hehle: "Gearbeitete Briefe, in ihrer Privatheit künstlerisch betreut": Zu Theodor Fontanes Briefentwürfen - F. Mayer: Sagbares und Unsagbares. Redetabus und Kommunikationsstrategien im Briefwechsel zwischen Theodor Fontane und Paul Heyse - P.I. Anderson: Die Reziprozität zwischen Text, Sinn, Bedeutung und Kontext im Briefwechsel Theodor Fontane und Philipp zu Eulenburg - R. Dieterle: "Liebe Mutter" - Briefbotschaften eines Dreizehnjährigen Zu Theodor Fontanes frühesten Korrespondenzen - D. Helmer: "Kritik ist Kritik, und mir wird auch nichts geschenkt." - Theodor Fontanes Briefe und Theaterkritiken im Wechselspiel zwischen Reflexion und Rechtfertigung - C. Aus der Au: Theodor Fontanes Briefe als Kunstkritik in nuce - D. Göske: "Ein bischen Esprit, Klarheit und stylistische Gewandtheit": Fontanes Londoner Briefe von 1852 - R. Selbmann: "Ewige Briefe". Zur Funktion erzählter Briefe in Fontanes Roman "Cécile".
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