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Nur eine »ganz kleine Clique«?

Die NS-Ermittlungen über das Netzwerk vom 20. Juli 1944 - 700 - 12749709

Buch von Linda von Keyserlingk-Rehbein

88691498
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Artikel-Nr.:
88691498
Im Sortiment seit:
30.11.2018
Erscheinungsdatum:
12/2018
Medium:
Buch
Einband:
Gebunden
Autor:
Keyserlingk-Rehbein, Linda von
Verlag:
Lukas Verlag
B”ttcher, Frank, Dr.
Imprint:
Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Geschichte
20. Jahrhundert
Seiten:
707
Abbildungen:
Schwarzweißabbildungen und farbige Graphiken
Reihe:
Schriften der Gedenkstätte Deutscher Widerstand (Nr. 12)
Gewicht:
1735 gr
Beschreibung
Der 20. Juli 1944 zählt zu den Schlüsselereignissen der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Das missglückte Attentat von Claus Schenk Graf von Stauffenberg auf Adolf Hitler und der anschließende Umsturzversuch sind zum Symbol des Widerstandes gegen den Natio­nalsozialismus geworden. Von den Ereignissen völlig überrascht, hatte das NS-Regime in Bezug auf die Gruppe der Verschwörer sofort festgelegt, dass in der Öffentlichkeit nur von einer »ganz kleinen Clique« die Rede sein dürfe - eine Formulierung, die mitunter noch heute das Bild des Widerstandskreises prägt.
Die vorliegende Analyse zeigt erstmals anhand von zahlreichen Netzwerkvisualisierungen, was die NS-Ermittler tatsächlich über das große und komplexe zivile und militärische Netzwerk vom 20. Juli 1944 wussten, das so unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen umfasste wie Offiziere, Verwaltungsbeamte, Diplomaten, Juristen, Industrielle, Theologen, Gutsbesitzer, Gewerkschafter und Sozialdemokraten. Zeit­genössische Briefe und Tagebücher verdeutlichen schließlich das geschickte Agieren der Verschwörer vor und nach dem Umsturzversuch und offenbaren zudem die Fehlerhaftigkeit der NS-Quellen.
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