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Die schweizerische Uhrenindustrie

ihre geschichtliche Entwicklung und Organisation - 4 - 12728764

Taschenbuch von A. Pfleghart

88670489
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Artikel-Nr.:
88670489
Im Sortiment seit:
25.11.2018
Erscheinungsdatum:
01.12.2018
Medium:
Taschenbuch
Einband:
Kartoniert / Broschiert
Autor:
Pfleghart, A.
Verlag:
Fachbuchverlag Dresden
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Geschichte
Sonstiges
Seiten:
203
Abbildungen:
ohne
Gewicht:
323 gr
Beschreibung
Anfang des 18. Jh. liessen sich Genfer Uhrmacher im Waadtland nieder und brachten ihr Können in diese Region. In Neuenburg gab es keine Zünfte und es herrschte Produktions- und Handelsfreiheit, was viele Genfer Uhrmacher dazu bewog, dort produzieren zu lassen. Die Neuenburger Arbeiter verfügten über Wissen aus der Metallverarbeitung (Schlosserei, Waffen-, Werkzeug- und Nagelschmiede). Die ersten Uhrmacher bauten mittelgrosse bis grosse Zeitmesser, wechselten dann aber zur Herstellung von Taschenuhren und Uhrmacherwerkzeugen. Die Neuenburger Pendulen fanden ab dem 18. Jh. guten Absatz auf den Messen und standen zwischen 1750 und 1810 der Pariser Konkurrenz in nichts nach. Die Uhrmacher beschäftigten oft sämtl. Familienmitglieder, gaben ihr Wissen an Lehrlinge weiter, schlossen sich mit anderen Berufsleuten zusammen und gingen gezielte Heiratsverbindungen ein. Aus den Montagnes neuchâteloises drang die Uhrmacherei in das Vallon de Saint-Imier und in die westl. Freiberge vor. Ab der Mitte des 19. Jh. entwickelte sich die U. v.a. in den Kt. Bern (Vallon de Saint-Imier, Freiberge, Ajoie, Stadt Biel) und Solothurn (Region Grenchen). Um 1890 kam rund die Hälfte aller für den Export bestimmten Uhren und Uhrwerke aus Berner Uhrmacherwerkstätten. Bern war die neue Hochburg einer sich rasch modernisierenden Uhrenindustrie. Mit der kontinuierl. Mechanisierung Ende des 19. Jh. erreichte diese auch Gebiete ausserhalb des Jurabogens, so Basel und Schaffhausen.

Nachdruck der historischen Originalauflage von 1908.
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