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Tot ohne Gott

Eine neue Kultur des Abschieds - 500 - 14647880

Taschenbuch von Franz Josef Wetz

88611158
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Details
Artikel-Nr.:
88611158
Im Sortiment seit:
16.11.2018
Erscheinungsdatum:
11/2018
Medium:
Taschenbuch
Einband:
Kartoniert / Broschiert
Auflage:
2. Auflage von 2019
korrigierte und erweiterte
Autor:
Wetz, Franz Josef
Verlag:
Alibri Verlag
Alibri
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Philosophie
Populäre Darstellungen
Seiten:
309
Herkunft:
UNGARN (HU)
Gewicht:
384 gr
Beschreibung
Der Wunsch, dem Tod ein Schnippchen zu schlagen, findet sich zu allen Zeiten und in allen Kulturen. Die meisten Religionen reagieren auf die menschliche Furcht vor dem Ende mit dem Angebot eines ewigen Lebens. Doch wie geht der moderne Mensch, für den Gott längst tot ist, mit der Unausweichlichkeit des Todes um?
Viele Zeitgenossen behaupten, zwar Angst vorm Sterben, aber keine Angst vorm Tod zu haben. Der Philosoph Franz Josef Wetz sieht darin ein Ausweichmanöver. Wer am Leben hängt, findet sich nicht so leicht mit seiner Vergänglichkeit ab. Gerade für diesseitsorientierte Menschen bedeutet das eigene Ende größtmöglichen Verlust. So natürlich der Tod biologisch auch ist, die Rückkehr ins Nichts erteilt uns allen eine bittere Lektion.
Ohne sich auf religiöse Illusionen einzulassen und ohne sich voreilig mit rationalen Beschwichtigungen oder philosophischen Ratschlägen zu beruhigen, sucht Wetz nach Möglichkeiten eines Trostes. Dabei hinterfragt der Autor alle traditionellen Empfehlungen, die für sich allein unser Trostbedürfnis nicht stillen können. Hinzu muss eine gelebte Grundhaltung kommen, die sich durch Bescheidenheit auszeichnet. Zuletzt läuft alles auf ein Arrangement hinaus, bei dem sich sanfte Wehmut mit gedämpfter Heiterkeit vermischt. Versöhnung wäre ein zu großes Wort hierfür, maßvolle Menschlichkeit trifft es besser.
Das Buch ist eine zeitgemäße Aufklärungs- und Trostschrift mit hoher lebenspraktischer Relevanz.
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