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Digitaler Wohlstand für alle

Ein Update der Sozialen Marktwirtschaft ist möglich - 800 - 1021

Buch von Achim Wambach und Hans Christian Müller

88041960
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Details
Artikel-Nr.:
88041960
Im Sortiment seit:
07.09.2018
Erscheinungsdatum:
07.09.2018
Medium:
Buch
Einband:
Gebunden
Autor:
Wambach, Achim
Müller, Hans Christian
Verlag:
Campus Verlag GmbH
Campus
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Wirtschaft
Allgemeines, Lexika, Geschichte
Seiten:
222
Informationen:
GB
Gewicht:
404 gr
Beschreibung
Update für die soziale Marktwirtschaft

Daten statt Preise, Monopole statt Wettbewerb, Sharing statt Eigentum, Crowdworking statt Sozialpartnerschaft: Die Digitale Revolution stellt die Art und Weise des Wirtschaftens auf den Kopf. Die alten Leitplanken, mit denen die Soziale Marktwirtschaft die wohlstandsmehrenden Kräfte schützte, passen heute nicht mehr. Sie brauchen ein Update.
Die Ökonomen Achim Wambach, Präsident des ZEW in Mannheim, und Hans Christian Müller, Redakteur beim Handelsblatt, zeigen, dass auch die Internetwirtschaft zum Wohle aller arbeiten kann, wenn man die nötigen Grenzen setzt. Wenn Wettbewerbs- und Sozialpolitik umdenken und ihr Instrumentarium schärfen, kann es auch morgen produktiven Wettbewerb und auskömmliche Arbeit für alle geben.

Wambach ist überzeugt: Die Politik muss umschalten und die großen Internetkonzerne regulieren.
Information zum Autor
Achim Wambach (links) ist Präsident des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Mannheim und Vorsitzender der Monopolkommission. Laut FAZ-Ökonomenranking gehört er zu den einflussreichsten Ökonomen in Deutschland. Die Monopolkommission hat in ihren Gutachten regelmäßig auf die Defizite in der Wettbewerbspolitik im digitalen Zeitalter aufmerksam gemacht.
Hans Christian Müller hat an der Kölner Journalistenschule gelernt, Volkswirtschaftslehre in Köln studiert und in Düsseldorf im Fach Wettbewerbsökonomie promoviert. Er arbeitet als Datenjournalist beim Handelsblatt.
Inhaltsverzeichnis
Inhalt

Vorwort 7

1. Ludwig Erhards Politik passt nicht mehr, seine Ideen schon 9
Die Digitalisierung verändert - fast - alles 11
Auf den Märkten von heute gelten andere Regeln als früher 16
Die Soziale Marktwirtschaft muss neu aufgestellt werden 28

2. Die Großen Fünf der Internetwirtschaft und der Abschied vom Wettbewerb 35
Die enorme Machtfülle der Netzgiganten 37
Monopole entstehen im Internet schneller 43
Wenn wohlstandsmehrende Kräfte den destruktiven weichen 46
Die Wettbewerbshüter müssen den Konkurrenzkampf beleben 56

3. Gute Daten, schlechte Daten - die Herausforderungen der Datenökonomie 77
Im Netz gibt es vieles umsonst - aber nur gegen Informationen 79
Daten sind zum entscheidenden Produktionsmittel geworden 84
Mehr Daten bedeuten oft mehr Monopole 92
Ohne Vertrauen in den Datenschutz wird der Wandel kein Erfolg 101
Daten, auf die wir besser verzichten sollten 108

4. Von Robotern, Clickworkern und der drohenden Spaltung des Arbeitsmarktes 117
Die unnötige Angst vor dem Ende der Arbeit 119
Gewinner und Verlierer auf dem Arbeitsmarkt 129
Dem Strukturwandel die Härten nehmen 135
Eine neue Bildungsoffensive muss her 137

5. Wenn neue Geschäftsmodelle alte Märkte aufmischen 145
Teilen ist das neue Besitzen 147
Branchen im digitalen Umbruch 151
Ein passender Anlass, um Märkte anders zu regulieren 155
Ohne gute Infrastruktur kein digitaler Erfolg 186

6. Warum Wohlstand für alle auch in der Internetepoche möglich ist 199
Wenn Erhard auf Zuckerberg träfe 201
Wie es weitergehen könnte 206

Danksagung 213
Literaturempfehlungen 215
Register 218
Bilder