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Blockadebuch

Leningrad 1941-1944 - 1000 - 989

Buch von Ales Adamowitsch und Daniil Granin

87801578
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nur 36,00 €

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Details
Artikel-Nr.:
87801578
Im Sortiment seit:
17.08.2018
Erscheinungsdatum:
17.08.2018
Medium:
Buch
Einband:
Gebunden
Originaltitel:
Blokadnaja Kniga
Autor:
Adamowitsch, Ales
Granin, Daniil
Übersetzung:
Willnow, Ruprecht
Ettinger, Helmut
Verlag:
Aufbau Verlag GmbH
Aufbau Verlag
Originalsprache:
Russisch
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Belletristik
Biographien, Erinnerungen
Seiten:
703
Abbildungen:
Mit 51 Fotos schwarzweiß, mitlaufend
Gewicht:
984 gr
Beschreibung
Erstmals unzensiert: "eine ergreifende Dokumentation über die Leningrader Blockade" Ingo Schulze.

Als Ales Adamowitsch und Daniil Granin 1974 begannen, Überlebende der 900 Tage andauernden Blockade Leningrads durch die deutsche Wehrmacht zu interviewen, ahnten sie nicht, worauf sie sich einließen. Die beiden Autoren wollten kein neues Heldenepos erstellen, sondern dokumentieren, wie es den Menschen ergangen war, die damals in der Stadt eingeschlossen waren, unter Hunger, Kälte und Beschuss litten und viele ihrer Angehörigen und Freunde verloren. Um das "Blockadebuch" 1981 zum ersten Mal veröffentlichen zu dürfen, mussten sie viele Wahrheiten der sowjetischen Zensur opfern. Erst jetzt erscheint eine vollständige Ausgabe, die die geführten Interviews sowie Tagebücher aus den Blockadejahren ohne Zensurstriche präsentieren kann.

Mit einem Vorwort von Ingo Schulze.

"Sie retteten sich, indem sie andere retteten. Selbst wenn sie starben, haben sie auf ihrem letzten Weg noch jemanden aufgerichtet. Und wenn sie überlebten - dann nur, weil ein anderer sie mehr brauchte als sie sich selbst." Aus dem "Blockadebuch".
Information zum Autor
Ales Adamowitsch (1927-1994), geboren in Weißrussland, war ab 1943 Partisan. Er veröffentlichte u. a. den Roman "Stätten des Schweigens" (1974) und schrieb das Drehbuch zu dem Film "Komm und sieh" (1985). 1988 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der Menschenrechtsorganisation Memorial.

Daniil Granin (1919-2017), meldete sich 1941 als Kriegsfreiwilliger. Ab 1949 verfasste er zahlreiche Romane, von denen viele ins Deutsche übersetzt wurden, zuletzt "Mein Leutnant" (Aufbau, . Am 27. Januar 2014 hielt er eine vielbeachtete Rede vor dem Deutschen Bundestag zum Gedanken an die Opfer der Leningrader Blockade.

Ruprecht Willnow, geboren 1926, studierte Slawistik und Anglistik und übersetzt aus dem Russischen, Polnischen und Englischen, darunter Ambrose Bierce und Edgar Allan Poe.

Helmut Ettinger, Dolmetscher und Übersetzer für Russisch, Englisch und Chinesisch, übertrug u. a. Polina Daschkowa, Michail Gorbatschow, Henry Kissinger und Gusel Jachina.
Bilder