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Karl Marx beim Barbier

Leben und letzte Reise eines deutschen Revolutionärs - 25 - 66421

Buch von Uwe Wittstock

84406974
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Details
Artikel-Nr.:
84406974
Im Sortiment seit:
28.02.2018
Erscheinungsdatum:
05.03.2018
Medium:
Buch
Einband:
Gebunden
Autor:
Wittstock, Uwe
Verlag:
Blessing Karl Verlag
Blessing
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Politikwissenschaft
Soziologie, Allgemeines
Seiten:
288
Gewicht:
423 gr
Beschreibung
Am 18. Februar 1882 besteigt Karl Marx in Marseille den Dampfer »Said« und verlässt zum ersten Mal in seinem Leben Europa. Am Kai von Algier nimmt ihn Albert Fermé in Empfang, der sich in der Pariser Kommune engagiert hatte. Doch an politische Kämpfe ist für Marx nicht mehr zu denken. Den Tod seiner Frau Jenny drei Monate zuvor hat er nicht verwunden, und das wärmere Klima kann seine chronische Rippenfellentzündung nicht kurieren. Karl Marx lässt sich ein letztes Mal fotografieren, bevor er beim Barbier Haarpracht und Bart opfert. Ein Akt, der ihm selbst beinahe symbolisch vorkommt. Seine größte Sorge gilt dem Wohlergehen seiner Töchter. Während er die Eindrücke einer ihm ganz neuen Kultur auf sich wirken lässt, zieht er unsentimental eine Art Resümee seines Lebens und Wirkens: der liberale Vater mit jüdischen Wurzeln, die wilden Studienjahre in Bonn und Berlin, seine frühen poetischen Ambitionen, seine seltsam bremsende Rolle im Revolutionsjahr 1848, dann das ewige Exil, die Zumutungen der Armut.

Der renommierte Autor Uwe Wittstock erzählt eine bisher wenig beachtete Episode des späten Karl Marx und beleuchtet aus ihr heraus das Leben und Wirken dieses großen, aber auch zutiefst widersprüchlichen Geistes.
Information
. Eine Reise, die ein ganzes Leben erzählt.
. Kurz vor seinem Tod reiste Marx für zehn Wochen nach Algier. Dort blickte er zurück auf sein Leben und seine Kämpfe.
. Ideologisch unvoreingenommen deutet Uwe Wittstock Leben und Werk dieses Mannes voller Widersprüche.
. Prägnant, originell und ebenso kritisch wie gerecht - ein Sachbuch mit erzählerischem Atem für alle Leser, die 1913 oder Ostende verschlungen haben.
Bilder