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Die meschuggene Ente

oder des Fehlerteufels Scherze. Die 200 ulkigsten Enten, die im Blätterwald deutscher Zeitungen unfreiwillig ausgebrütet worden sind. In Freiheit dressiert und vorgeführt von Felix Schloemp. Mit Geleit- und Nachwort von Otto Julius Bierbaum und Bemerkungen zu Anfang und Ente von Georg Ruppelt - 4 - 286349

Buch von Felix Schloemp

70899082
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Artikel-Nr.:
70899082
Im Sortiment seit:
04.04.2012
Erscheinungsdatum:
12/2007
Medium:
Buch
Einband:
Gebunden
Autor:
Schloemp, Felix
Verlag:
Olms Georg AG
Olms, Georg
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Belletristik
Geschenkbücher
Seiten:
138
Abbildungen:
5 schw.-w. Abb.
Reihe:
Olms Presse
Gewicht:
310 gr
Beschreibung
Ein komischer Vogel schwimmt seit vier Jahrhunderten auf den unübersehbaren Gewässern der Presse. Bis heute wird die Zeitungsente meist fahrlässig und ohne Arg als wahre Nachricht oder aber genüsslich als absichtliche Falschmeldung zu Presse gelassen. Irrtümer und Fehler sind von jeher verlässliche Gefährten allen menschlichen Denkens und Handelns. Das Schnabeltier schwimmt aber nicht nur in den Zeitungen in vielfältiger Gestalt. In großer Anzahl ist es auf allen Text-, Ton- oder Bild-Kanälen zu Hause.

Die Untaten des Druckfehlerteufels, Stilblüten und Verballhornungen sind in der "Meschuggenen Ente" des Buchhändlers, Bibliotheksassistenten, Redakteurs der "Lustigen Blätter" und freien Schriftstellers Felix Schloemp (1880-1916) gesammelt. Für das Geleit- und Nachwort gewann er Otto Julius Bierbaum (1865-1910). Als Redakteur bzw. Herausgeber der Zeitschriften "Die freie Bühne", "Pan", "Die Insel" war dessen Einfluss auf das literarische Leben um 1900 beachtlich. Sein Nachwort zur "meschuggenen Ente" ist ein kleines sprachliches Schmuck-Ei und eine tiefe Verbeugung vor dem Walten des Weltgeistes und seinem Witz. Das Vorwort von Georg Ruppelt, Direktor der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek, Hannover, steht Bierbaum-Texten keineswegs nach.

Mit dem Neudruck der "meschuggenen Ente" wird eine der sympathischen und literarisch wertvollen Tierarten gewürdigt, die uns im geistig-kulturellen Leben ebenso erheitert, wie ihre schnatternden Schwestern uns in der realen Natur erfreuen.
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