+49 (0) 541 / 40666 200

Sie erreichen uns Montag bis
Freitag von 8 bis 16 Uhr

 

Schreiben Sie uns eine Email oder benutzten eine andere Kontaktmöglichkeit
 Versandkostenfrei in Deutschland
Einkaufskorb
Keine Artikel
in Ihrem
Einkaufskorb

Die deutsche Mutter und ihr letztes Kind

Die Autobiografien der erfolgreichsten NS-Erziehungsexpertin und ihrer jüngsten Tochter - 200 - 286013

Buch von Johanna Haarer und Gertrud Haarer

70898196
Zum Vergrößern anklicken

nur 29,80 €

(portofrei!, inkl. MwSt.)

Widerruf zu diesem Artikel
  • Details
  • Beschreibung
  • Information zum Autor
  • Bilder
Details
Artikel-Nr.:
70898196
Im Sortiment seit:
01.04.2012
Erscheinungsdatum:
03/2012
Medium:
Buch
Einband:
Gebunden
Autor:
Haarer, Johanna
Haarer, Gertrud
Redaktion:
Ahlheim, Rose
Verlag:
Offizin- Verlag Hannover
Offizin-Verlag Hannover
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Geschichte
20. Jahrhundert
Seiten:
417
Gewicht:
610 gr
Beschreibung
J. Haarers Bestseller »Die deutsche Mutter und ihr erstes Kind« (1934), gefolgt von ihrem Kinderbuch »Mutter, erzähl' von Adolf Hitler!« sowie ihre Tätigkeit als »Sachbearbeiterin für Rassenpolitische Fragen« lassen erkennen, wie tief sie sich auf die NS-Ideologie eingelassen hatte.

Die im hohem Alter verfassten Erinnerungen bis 1933 und der Internierungszeit zeigen die Unbelehrbarkeit einer Frau, die ihre Verfehlungen verdrängt und den Anschein von »Normalität« erweckt. Andererseits begegnet uns ein starkes junges Mädchen, das sich seinen Weg erkämpft. Welche Dynamik ließ diesen Lebensweg einmünden in die Massenbewegung der überzeugten Nationalsozialisten?

Ihre jüngste Tochter Gertrud beschreibt den langen, leidvollen Weg ihrer Suche: Wer war sie, diese Mutter? Kann sie identisch sein mit jener Frau, die derart drakonische Erziehungsmethoden vertrat? Von einer Art »Denkverbot« in ihren früheren Jahren kämpft sie sich durch zu einer intensiven inneren Auseinandersetzung mit dem mörderischen Charakter des Nationalsozialismus.

Die Einleitung liefert eine kritische zeitgeschichtliche Einordnung der NS-Ideologin sowie der schwierigen Tochter-Mutter-Beziehung und analysiert den mit Trauer beladenen Prozess der Entidealisierung der Mutter, der den Weg emotional freimacht für neue Bewertungen.
Information zum Autor
Dr. Johanna Haarer, 1900-1987, Lungenfachärztin, ab 1933 schriftstellerisch tätig mit zahlreichen Publikationen im Sinne der NS-Ideologie; 1945-46 mit Unterbrechung in US-Internierung; dann wieder als Lungenärztin bei Gesundheitsämtern tätig; erneut rege schriftstellerische Tätigkeit.
Gertrud Haarer, geb. 1942, jüngste Tochter der insgesamt 5 Geschwister, Buchhändlerin und Altenpflegerin; sie pflegte ihre Mutter bis zu deren Tod; lebt heute in Italien.
Dr. Rose Ahlheim, geb. 1943, Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeutin, langjährige Tätigkeit als Dozentin und Supervisorin am Institut für analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie in Frankfurt/Main, lebt und arbeitet in Berlin.
Bilder