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Handschlag mit dem Teufel

Die Mitschuld der Weltgemeinschaft am Völkermord in Ruanda - 60 - 89980

Buch von Romeo Dallaire

70299342
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Details
Artikel-Nr.:
70299342
Im Sortiment seit:
12.05.2011
Erscheinungsdatum:
03/2008
Medium:
Buch
Einband:
Leinen (Buchleinen)
Originaltitel:
Shake Hands with the Devil
Autor:
Dallaire, Romeo
Bearbeitung:
Beardsley, Brent
Übersetzung:
Simon dos Santos, Andreas
Verlag:
Klampen, Dietrich zu
zu Klampen Verlag
Originalsprache:
Englisch
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Zeitgeschichte
Politik (ab 1949)
Seiten:
651
Gewicht:
995 gr
Beschreibung
Als Kommandant der
UN-Blauhelme wurde General Roméo Dallaire 1993
nach Ruanda geschickt. Er sollte einen wackeligen
Frieden zwischen den verfeindeten Volksgruppen
der Hutu und Tutsi sichern. Extremisten in der
ruandischen Regierung hatten jedoch längst einen
Völkermord geplant und dabei das Zaudern der
Vereinten Nationen einkalkuliert. Verzweifelt
versuchte Dallaire, den Völkermord zu verhindern.
Vergeblich. Mit einem zahnlosen UN-Mandat, einer
viel zu kleinen Truppe und miserabler Ausrüstung
versehen, von der UNO und den Westmächten im
Stich gelassen, blieb ihm und seinen Soldaten
kaum mehr übrig, als sich selbst zu verteidigen
und dem Abschlachten ohnmächtig zuzuschauen.
Obwohl es Dallaire gelang über 30.000 Menschen
das Leben zu retten, erlebte er das Scheitern der
UN-Mission als eigenes Scheitern und wäre daran
fast zerbrochen. "Handschlag mit dem Teufel" ist
der verstörende Augenzeugenbericht eines
tragischen Helden.
Information zum Autor
Roméo Dallaire,
Jahrgang 1946, konnte auf eine Bilderbuchkarriere
in der Kanadischen Armee zurückschauen, als er
1993 zum Befehlshaber der UN-Truppen in Ruanda
ernannt wurde. Nach der Katastrophe erlitt er
einen schweren psychischen Zusammenbruch und
konnte erst Jahre später Rechenschaft über das
Geschehen ablegen. Sein Erfahrungsbericht bildete
die Grundlage für mehrere Filme über den
Völkermord. Dallaire ist Senator im Kanadischen
Parlament und hat eine Stiftung für Ruandische
Waisenkinder gegründet. Er ist für den
Friedensnobelpreis vorgeschlagen worden.
Bilder