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Paläontologie der Wirbeltiere

Buch von Michael J. Benton

70258181
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Details
Artikel-Nr.:
70258181
Im Sortiment seit:
12.05.2011
Erscheinungsdatum:
03/2007
Medium:
Buch
Einband:
Gebunden
Originaltitel:
Vertebrate Paleontology
Autor:
Benton, Michael J.
Übersetzung:
Pfretzschner, Hans-Ulrich
Verlag:
Pfeil, Dr. Friedrich
Pfeil, Friedrich, Dr.
Sprache:
Deutsch
Rubrik:
Paläontologie
Seiten:
472
Abbildungen:
312 Abbildungen (zahlreiche Stammbäume), 1 Tabelle
Gewicht:
1299 gr
Beschreibung
Vorwort des Übersetzers:

Die moderne Wirbeltierpaläontologie ist ein faszinierender, interdisziplinärer Bereich der Bio- und Geowissenschaften, der sich in den letzten Jahren rasant entwickelt hat.

Durch die Feldforschung in aller Welt werden ständig neue, aufregende Fossilien gefunden, die unser Bild von der Evolution der Wirbeltiere ergänzen und neue Aspekte hinzufügen. Aufgrund der Komplexität eines Wirbeltierskelettes liefern besonders Wirbeltierfossilien eine Fülle biologischer Informationen. Dadurch kann für die Wirbeltiere die Phylogenese sehr detailliert analysiert werden.

Gleichzeitig lassen sich auch zahlreiche Informationen über die Lebensweise der betreffenden Organismen gewinnen. Dadurch wird die Analyse der Evolution der einzelnen Arten mit ihren unterschiedlichen Anpassungen zu einem wichtigen Forschungsschwerpunkt der Wirbeltierpaläontologie neben der phylogenetischen Systematik. In diesem Bereich liegt die zweite Ursache für die rasche Entwicklung des Fachgebietes, denn das Methodenspektrum wird durch neue technische Entwicklungen ständig erweitert, so dass die Wirbeltierpaläontologie heute in immer stärkerem Maße auf hochtechnologische wissenschaftliche Labors zugreift, um ihre Fragestellungen über die Biologie der fossilen Lebewesen beantworten zu können. So haben zum Beispiel die Bestrahlung mit UV-Licht bestimmter Spektralbereiche und die Röntgentomografie eine Fülle neuer anatomischer Informationen geliefert. Der Einsatz von Computermodellierungen hat bei der biomechanischen Analyse der Laufbewegungen von Dinosauriern sehr viel geholfen und die Isotopenanalyse hat uns zahlreiche Informationen zur Ernährung und zur Biogeografie ausgestorbener Arten beschert. Schließlich hat die DNS-Analyse auch ihre Anwendung in der Paläontologie gefunden, wenngleich sie momentan auf das Quartär beschränkt ist.

Auf dem deutschsprachigen Büchermarkt fehlte bisher ein kompaktes Fachbuch zu diesem faszinierenden Wissensgebiet und so entschloss ich mich, das gut verständliche Lehrbuch 'Vertebrate Paleontology' des britischen Wirbeltierpaläontologen und Paläoherpetologen Michael J. Benton ins Deutsche zu übersetzen. Das Buch wendet sich an Studierende der Paläontologie, an Lehrer und an interessierte Laien. Der Stoff ist didaktisch gut aufbereitet und spezielle Themen sind in eigenen Kästen untergebracht, so dass der Text flüssig lesbar bleibt. So werden zu allen wichtigen Tiergruppen ausführliche Kladogramme in den Kästen präsentiert, in welchen eine Fülle von Merkmalen aufgelistet werden. Gleichzeitig zeigt Benton auch die Kontroversen in den phylogenetischen Analysen der verschiedenen Gruppen auf, so dass der Studierende nicht nur einen Einblick in die Argumentationsweise der phylogenetischen Analyse erhält, sondern auch an aktuelle wissenschaftliche Diskussionen herangeführt wird. Insbesondere wird immer wieder der Vergleich zwischen molekulargenetischen Analysen und den herkömmlichen, auf morphologischen Merkmalen beruhenden Verwandtschaftsanalysen gezogen. Zur Orientierung wird am Ende des Buches noch eine Übersicht der Taxa gegeben, die den Prinzipien der phylogenetischen Systematik entspricht und die Verwandtschaftsverhältnisse widerspiegelt.

Im Unterschied zu vielen amerikanischen Lehrbüchern bietet sich Bentons Lehrbuch für eine Übersetzung ins Deutsche insofern an, als es auch zahlreiche wichtige europäische Fossillagerstätten berücksichtigt. Somit machte ich mich auf die Suche nach einem mutigen Verleger und fand ihn in Dr. Friedrich Pfeil, der sich schließlich bereiterklärte, die deutsche Version des Lehrbuches herauszugeben. Leider ging die Übersetzungs- und Korrekturarbeit deutlich langsamer voran als geplant, da ich einerseits als Hochschullehrer auch zahlreiche andere Aufgaben zu erfüllen habe und andererseits durch eine schwere Erkrankung, die zwei längere Krankenhausaufenthalte nötig machte, immer wieder die Arbeit aussetzen musste. Deshalb möchte ich an dieser Stelle ganz besonders Herrn Dr. Pfeil für seine schier unendliche Geduld und seinen Einsatz danken, der das Projekt schließlich erst ermöglichte. Weiterhin möchte ich Herrn PD Dr. Diethard H. Storch und Herrn Dr. Hubert Hilpert für die mühevolle Arbeit des Korrekturlesens und die kritische Durchsicht des Textes danken. Nicht zuletzt durch ihre Arbeit ist es uns möglich, ein kompetentes und dennoch verständliches Lehrbuch der Wirbeltierpaläontologie vorzulegen. Schließlich möchte ich mich noch ganz besonders bei meiner Ehefrau Claudia bedanken, die mir viel bei der Übersetzungs- und Korrekturarbeit geholfen hat und mit mir die stressreiche Zeit durchgestanden hat. So hoffen wir, mit diesem Buch der Wirbeltierpaläontologie im deutschprachigen Raum neue Impulse verleihen zu können.

Prof. Dr. Hans-Ulrich PFRETZSCHNER

Tübingen, 22. Februar 2007

Vorwort des Autors:

Die Wirbeltierpaläontologie ist immer für eine Schlagzeile gut: Erstaunliche und sehr alte Fossilienfunde primitiver Chordata und Wirbeltiere werden aus China gemeldet, Fossilienjäger streiten sich darum, welches der größte Dinosaurier oder der älteste gefiederte Dinosaurier war; man stellt einen urtümlichen, fossilen Vogel vor, der 100 Millionen Jahre zur Stammesgeschichte hinzufügt; immer ältere Fossilien von frühen Menschen werden in Afrika ausgegraben.

Als ich 1989 dieses Buch schrieb, verspürte ich das Bedürfnis nach einer aktualisierten Darstellung des Wissens über die Geschichte der Wirbeltiere, aber ebenso nach einer Zusammenfassung der neuesten aufregenden Entdeckungen. Die erste Ausgabe wurde 1990 veröffentlicht. Die zweite, stark überarbeitete Auflage erschien 1997. Sie berichtete ausführlich über neue Entdeckungen aus den frühen neunziger Jahren und gab einen zusammenfassenden, kladistischen Überblick über die Hauptgruppen der Wirbeltiere. Seit 1990 wurde das Buch von Verlag zu Verlag weitergereicht: Es wurde zunächst von Unwin Hyman in Auftrag gegeben, der kurze Zeit später von Harper Collins aufgekauft wurde. Dessen wissenschaftliche Reihe wurde wiederum von Chapman & Hall aufgekauft. So erschien die erste Auflage 1990, 1991 und 1995 unter drei verschiedenen Verlagslogos. Die zweite Auflage erschien bei Chapman & Hall, die jedoch von Kluwer übernommen wurden. So wurde dieses Buch für einige Zeit aushilfsweise von Stanley Thornes verkauft, bevor es schließlich von Blackwell Science im Jahr 2000 übernommen wurde. Ich hoffe, dass seine Irrfahrt damit beendet ist.

Die erste Auflage erschien 1995 in Spanisch (Paleontología y evolucíon de los vertebrados, Edition Perfils, Lleida) und die zweite im Jahr 2000 in Italienisch (Paleontologia dei Vertebrati, Franco Lucisano Editore, Milano) und die deutsche Ausgabe liegt nun hiermit vor. Dies spiegelt das große internationale Interesse an der Wirbeltierpaläontologie ebenso wider, wie den Bedarf der Studenten und Lehrenden an aktuellen Informationen zu diesem Thema.

Die Geschichte der Evolution der Wirbeltiere, also der Tiere mit einer Wirbelsäule, ist faszinierend. Auf diesem Gebiet explodieren zur Zeit förmlich die Ideen für neue Forschungsansätze ? der Ursprung der Wirbeltiere; aufregende neue Fischtypen, die keinem rezenten Fisch gleichen; die notwendigen Anpassungen für die Fortbewegung an Land; die Verwandtschaftsbeziehungen der paläozoischen und mesozoischen Landwirbeltiere; die Ursprünge und die Biologie der Dinosaurier; die Rolle der Massensterben in der Wirbeltierevolution; neue mesozoische Vögel; die frühesten Säugetiere; Ökologie und Vielfalt der Säuger; die Rekonstruktion des Stammbaums der Lebewesen und dessen Abgleich mit den morphologischen und molekulargenetischen Daten; Ursprung und Evolution der Menschen.

Als ich dieses Buch schrieb, hatte ich vier Hauptanliegen. Als erstes wollte ich eine lesenswerte Darstellung der Geschichte der Wirbeltiere geben, die jeder interessierten Person zugänglich ist, unabhängig davon, ob der Leser nun Fachmann oder interessierter Laie ist. Das Buch folgt in etwa dem zeitlichen Verlauf großer Ereignisse im Wasser und an Land, so dass es als fortlaufende Erzählung gelesen werden kann. Einzelne Kapitel können aber auch für sich allein gelesen werden. Ich habe versucht, die Anpassungen aller wichtigen ausgestorbenen Gruppen der Wirbeltiere darzustellen, sowohl im Text als auch mit Bildbeispielen.

Mein zweites Anliegen war, die wichtigsten anatomischen Veränderungen in der Evolution der Wirbeltiergruppen hervorzuheben. Dieses Buch ist weder ein klassisches Anatomiebuch noch reicht der Platz für eine umfassende Darstellung aller Aspekte der Skelett- und Weichteilanatomie der Hauptgruppen der Wirbeltiere. Hingegen habe ich einige anatomische Details ausgewählt, die einen Überblick über die aktuellen Diskussionen im Hinblick auf die Evolution und die Entwicklungsbiologie geben, wie etwa das Wirbeltiergehirn, die Kiefer der Knochenfische, die Evolution der Wirbelsäule der Tetrapoden, die Körperhaltung und Fortbewegung der Dinosaurier und die Endothermie der Säugetiere.

Das dritte Anliegen war zu zeigen, wie in der Paläontologie neue Erkenntnisse gewonnen werden. Es ist wichtig, die Methoden und Argumente zu verstehen, und man darf auf keinen Fall alles Wissen als gegeben und unwiderruflich hinnehmen. Um dies zu erreichen, habe ich im zweiten Kapitel die Methoden zusammengestellt, die von Wirbeltierpaläontologen zur Bergung und Präparation von Fossilien, zur Rekonstruktion früherer Lebensräume, zur Analyse der Biomechanik und der Paläobiologie und zur Aufklärung der Details des Stammbaums des Lebens benutzt werden. Weiterhin sind im Text immer wieder Kästen eingestreut, in denen kurz bestimmte Themen behandelt werden, die den folgenden drei Kategorien zugeordnet sind: Kontroversen über den Stammbaum des Lebens (Verwandtschaftsverhältnisse der Deuterostomia, kieferlose Fische, Fleischflosser, basale Landwirbeltiere, Amnioten, Dinosaurier und die Entstehung der Vögel, molekulargenetische Daten zur Phylogenese der Säugetiere, Verwandtschaftsverhältnisse der Menschen), besondere Fossilien oder fossile Faunen (neue, besonders gut erhaltene primitive Chordata aus China, eine reichhaltige Lagerstätte früher Landwirbeltiere, überraschende neue Entdeckungen kreidezeitlicher Vögel, fossile Säugetiere mit überlieferter Behaarung, neu entdeckte frühe Menschen aus dem Tschad) und die Paläobiologie ausgewählter und ausgefallener fossiler Wirbeltiere (Biologie eines behelmten Fisches, Funktion des Kieferapparates und Ernährung der Dicynodontier, Biologie eines in Rudeln jagenden Dinosauriers, Thermoregulation der Dinosaurier, Behaarung der Flugsaurier, Pferde fressende Vögel, die frühesten Wale).

Das vierte Anliegen bestand schließlich darin, den momentanen Stand der Erforschung des Stammbaumes der Wirbeltiere darzustellen. Hierzu werden getrennt vom laufenden Text Kladogramme mit vollständigen Listen der diagnostischen Merkmale präsentiert. In einigen Fällen, in denen Kontroversen zwischen den Paläontologen oder zwischen den morphologischen und den molekulargenetischen Daten bestehen, werden diese Probleme diskutiert. In vielen Fällen war es schwierig, die aktuellen Sichtweisen verständlich und treffend darzustellen. Einige Bereiche des Stammbaumes blieben über zehn oder mehr Jahre stabil, während andere sich immer wieder kurzfristig veränderten ? diese Aspekte werden hervorgehoben. Verbindet man die im Buch präsentierten Kladogramme, so erhält man einen Überblick über den Stammbaum der gesamten Wirbeltiere, der auch der Klassifikation (Anhang) zugrunde liegt.

Ich bin vielen Leuten zu Dank verpflichtet. So danke ich Roger Jones und Clem Earle bei Unwin Hyman, welche die erste Ausgabe in Auftrag gaben und Waard Cooper von Chapman & Hall, welcher die zweite Auflage betreute. Folgende Personen lasen Teile der ersten und zweiten Ausgaben oder steuerten andere wertvolle Beiträge bei: Dick Aldridge, Peter Andrews, Chris Beard, Derek Briggs, Henri Cappetta, Bob Carroll, Jenny Clack, Mike Coates, Liz Cook, Joel Cracraft, Eric Delson, David Dineley, Susan Evans, Jens Franzen, Nick Fraser, Brian Gardiner, Alan Gentry, Lance Grande, Bev Halstead, Jim Hopson, Axel Hungerbühler, Christine Janis, Philippe Janvier, Dick Jefferies, Tom Kemp, Zofia Kielan-Jaworowska, Gillian King, Liz Loeffler, John Maisey, Andrew Milner, Alec Panchen, Mike Parrish, Collin Patterson, Mark Purnell, Jeremy Rainer, Robert Reisz, Bruce Rubidge, Bob Savage, Pascal Tassy, Paul Sereno, Glenn Storrs, Mike Taylor, Nigel Trewin, David Unwin, Cyril Walker, Peter Wellnhofer und Bernard Wood. Für die dritte Auflage danke ich Phil Donoghue und Kevin Padian für hilfreiche Ratschläge dafür, wie die zweite Auflage überarbeitet werden sollte, sowie David Archibald, David Berman, Jenny Clack, Mike Coates, Joel Cracraft, Phil Donoghue, Garet Dayke, Andrzej Elzanowski, Susan Evans, David Gower, Lance Grande, Christine Janis, Phillipe Janvier, Jürgen Kriwet, Adrian Lister, Luo Zhe Xi, Sean Modesto, Kevin Padian, Kevin Peterson, Mark Purnell, Robert Reisz, Olivier Rieppel, Chris Stringer, Bernard Wood und Adam Yates, die einzelne Kapitel lasen, sowie Bill Harrison und Hezy Shoshani, die wertvolle Kommentare lieferten.

Mein hauptsächlicher Dank gebührt drei Künstlern: Libby Mulqueeny (Belfast), der die meisten Diagramme für das Buch in einem wahren Arbeitsrausch zeichnete, John Sibbick (Bath), der die spektakulären Abbildungen an jedem Kapitelanfang schuf, und Debbie Maizels (Surrey) für neue, computergenerierte Darstellungen. Ich danke auch den Personen, die Fotos und Zeichnungen lieferten und eigens dafür im Lauf des Buches erwähnt werden. Abschließend, Dank an Ian Francis und Delia Sanford von Blackwell Science, welche die Neuauflage in Auftrag gaben, sowie Rosie Hayden und Harry Langford für ihre sorgfältige Bearbeitung des Manuskriptes.

Michael J. BENTON
März 2004
Information zum Autor
Der Autor Michael J. Benton ist Professor für Wirbeltierpaläontologie an der Universität Bristol. Sein Hauptarbeitsgebiet sind die frühen Reptilien, die Dinosaurier der Trias und die Makroevolution. Er ist einer der bedeutendsten Autoren der Paläontologie.

Der Übersetzer Hans-Ulrich Pfretzschner ist Professor für Paläontologie am Institut und Museum für Geologie und Paläontologie der Universität Tübingen. Er leitet die Arbeitsgruppe Wirbeltierpaläontologie.
Inhaltsverzeichnis
Inhalt
Vorwort des Übersetzers 8
Vorwort des Autors 9
Kapitel 1
Entstehung der Wirbeltiere 11
1.1 Die Seescheiden und Lanzettfischchen 13
1.2 Die Hemichordata: Pterobranchia und Eichelwürmer 15
1.3 Die Verwandtschaftsverhältnisse der Deuterostomia 16
1.4 Die Ursprünge der Chordata 20
1.5 Die Wirbeltiere und der Kopf 25
1.6 Weiterführende Literatur 26
Kapitel 2
Wie man Wirbeltierfossilien untersucht 27
2.1 Das Ausgraben von Knochen 28
2.2 Die Geologie und fossile Wirbeltiere 35
2.3 Biologie und fossile Wirbeltiere 40
2.4 Die Erforschung der Phylogenese 43
2.5 Die Qualität des Fossilberichts 47
2.6 Weiterführende Literatur 48
Kapitel 3
Frühe paläozoische Fische 50
3.1 Kambrische Wirbeltiere 51
3.2 Die Hartgewebe der Wirbeltiere 54
3.3 Die kieferlosen Fische 56
3.4 Der Ursprung der Kiefer und die Verwandtschaftsverhältnisse der Gnathostomata 65
3.5 Die Placodermi: Gepanzerte Monster 67
3.6 Chondrichthyes: Die ersten Haie 72
3.7 Acanthodii: Die "Stachelhaie" 72
3.8 Devonische Lebensräume 74
3.9 Osteichthyes: Die Knochenfische 75
3.10 Frühe Fischevolution und Massensterben 83
3.11 Weiterführende Literatur 86
Kapitel 4
Die frühen Tetrapoden und Amphibien 87
4.1 Die Schwierigkeiten des Lebens an Land 88
4.2 Die Tetrapoden des Devons 92
4.3 Die Welt des Karbons 98
4.4 Die Vielfalt der karbonischen Tetrapoden 99
4.5 Die Temnospondyli und Reptiliomorpha nach dem Karbon 110
4.6 Die Evolution der modernen Amphibien 114
4.7 Weiterführende Literatur 118
Kapitel 5
Die Evolution der frühen Amniota 119
5.1 Hylonomus und Paleothyris - die Biologie der ersten Amniota 120
5.2 Die Evolution der Amniota 124
5.3 Die Welt des Perms 128
5.4 Die frühe Evolution der Anapsida und Diapsida 128
5.5 Die basale Evolution der Synapsida 134
5.6 Massensterben 147
5.7 Weiterführende Literatur 148
Kapitel 6
Tetrapoden der Trias 149
6.1 Die Welt der Trias 150
6.2 Die Evolution der Archosauromorpha 151
6.3 In den Meeren der Trias 161
6.4 Der Ursprung der Dinosauria 166
6.5 Weiterführende Literatur 171
Kapitel 7
Die Entwicklung der Fische nach dem Devon 172
7.1 Die frühen Haie und Chimären 173
7.2 Die Evolution der Knorpelfische nach dem Paläozoikum 180
7.3 Die frühen Knochenfische 184
7.4 Die Radiation der Teleostei 193
7.5 Die Evolution der Fische nach dem Devon 199
7.6 Weiterführende Literatur 199
Kapitel 8
Das Zeitalter der Dinosaurier 201
8.1 Biologie der Plateosaurier 202
8.2 Die Welt des Juras und der Kreide 204
8.3 Die Vielfalt der Saurischia 204
8.4 Die Vielfalt der Ornithischia 220
8.5 Waren die Dinosaurier warmblütig oder nicht? 234
8.6 Die Pterosauria 237
8.7 Testudines: Die Schildkröten 245
8.8 Die Crocodylia 250
8.9 Die Lepidosauria 254
8.10 Die großen Seedrachen 261
8.11 Die Entfaltung der Reptilien in Jura und Kreide 264
8.12 Das KT-Ereignis 265
8.13 Weiterführende Literatur 272
Kapitel 9
Die Vögel 274
9.1 Archaeopteryx 275
9.2 Die Entstehung des Vogelfluges 280
9.3 Vögel der Kreidezeit, mit und ohne Zähne 285
9.4 Die Radiation der modernen Vögel 294
9.5 Flugunfähige Vögel: Die Palaeognathae 295
9.6 Die Neognathae 297
9.7 Die Entwicklung der Vielfalt der Vögel 306
9.8 Weiterführende Literatur 306
Kapitel 10
Die Säugetiere 307
10.1 Die Cynodontia und der Erwerb von Säugetiermerkmalen 308
10.2 Die ersten Säugetiere 318
10.3 Mesozoische Säugetiere 323
10.4 Die Marsupialia 331
10.5 Südamerikanische Säugetiere - eine eigene Welt 334
10.6 Die Afrotheria und der Zerfall Gondwanas 343
10.7 Der Beginn des Zeitalters der placentalen Säugetiere 349
10.8 Die basalen Laurasiatheria: Insectivora und Fledermäuse 356
10.9 Die Cetartiodactyla: Rinder, Schweine und Wale 360
10.10 Die Perissodactyla (Unpaarhufer): Laub- und Grasfresser 367
10.11 Die Carnivora und Pholidota 370
10.12 Die Archonta: Primaten, Spitzhörnchen, Riesengleiter 375
10.13 Die Glires: Nagetiere, Hasenartige und ihre Verwandten 376
10.14 Das Aussterben der Großsäuger am Ende der Eiszeit 381
10.15 Das Muster der Evolution der Säugetiere 384
10.16 Weiterführende Literatur 384
Kapitel 11
Die Evolution des Menschen 385
11.1 Was sind Primaten? 386
11.2 Die Fossilien der frühen Primaten 387
11.3 Hominoidea: Die Menschenaffen 394
11.4 Die Evolution der Merkmale des Menschen 398
11.5 Die Frühstadien der menschlichen Evolution 402
11.6 Die letzten zwei Millionen Jahre menschlicher Evolution 406
11.7 Weiterführende Literatur 412
Anhang: Klassifikation der Wirbeltiere 413
1 Klassifikation der Fische 414
2 Klassifikation der Amphibien 417
3 Klassifikation der Reptilien 419
4 Klassifikation der Vögel 423
5 Klassifikation der Säugetiere 424
Literatur 429
Index 454

Kästen

Diskussion von Stammbäumen
1.1 Die Verwandtschaftsverhältnisse der Deuterostomia 18
1.3 Gene und Gehirne 23
2.3 Klassifikation 45
3.1 Die Verwandtschaftsverhältnisse der basalen Wirbeltiere 53
3.6 Die Verwandtschaftsverhältnisse der Sarcopterygii 84
4.1 Die Phylogenese der devonischen Tetrapoda 94
4.5 Die Verwandtschaftsverhältniss der basalen Tetrapoda 112
5.1 Die Verwandtschaftsverhältnisse der frühen Amniota 126
5.3 Die Verwandtschaftsverhältnisse der Synapsidengruppen 136
6.1 Die Entwicklung der Diversität der Archosauria 152
7.2 Die Verwandtschaftsverhältnisse der Chondrichthyes 178
7.6 Die Verwandtschaftsverhältnisse der Neopterygii 192
8.5 Die Verwandtschaftsverhältnisse innerhalb der Dinosauria 229
8.8 Die Verwandtschaftsverhältnisse der mesozoischen Reptilien 248
8.10 Der Ursprung der Schlangen 258
9.1 Die Finger der Vögel: 1-2-3 oder 2-3-4? 282
9.2 Die Verwandtschaftsverhältnisse der frühen Vögel 288
9.4 Die Verwandtschaftsverhältnisse der Neognathae 298
10.2 Vom Kiefergelenk zum Mittelohr 314
10.3 Die Verwandtschaftsverhältnisse der mesozoischen Säugetiere 320
10.6 Die Phylogenese der Placentalia 344
11.1 Die Verwandtschaftsverhältnisse der basalen Primaten 390
11.3 Die Verwandtschaftsverhältnisse der Menschenaffen 396
11.4 Die Verwandtschaftsverhältnisse der Menschen 400
11.5 Die >Afrikanische Eva< 411


Außergewöhnliche Fossilien und Fossilfundstellen
1.2 Die Fossillagerstätte von Chengjiang 19
2.2 Die geologische Zeitskala 37
3.3 Die Arthrodiren von Gogo 69
3.4 Die Fische des Old-Red-Sandsteins aus Schottland 76
3.5 Psarolepis und der Ursprung der Knochenfische 78
4.3 Tetrapoden aus vulkanischen Quellen 100
4.4 Die Tetrapodenfaunen von Nýrany 108
5.2 Die Fossilfundstelle vom Bromacker 130
5.5 Die Therapsida aus der Karoo 146
6.3 Die Reptilien von Elgin 162
7.1 Das Zeitalter der Haie 174
7.3 Haiangriffe in der Kreidezeit 183
7.5 Die Artenschwärme der Semionotidae 191
7.7 Die Fische der Green-River-Formation aus Wyoming 197
8.1 Afrikanische Dinosaurier und die Kontinentaldrift 208
8.2 Dinosaurier mit Federn 214
8.7 Haare und Fasern 244
8.9 Ein Riesenkrokodil aus Afrika 253
9.3 Die wundervollen Vögel aus Liaoning 290
10.4 Der älteste Vertreter der Placentalia 332
10.5 Der Dung der Riesenfaultiere - eine neue Datenquelle? 339
10.7 Die Fort-Union-Formation des Crazy-Mountain-Beckens 350
10.8 Die Ölschiefer von Messel - vollständig erhaltene Säugetierfossilien 358
11.2 Entstanden die Anthropoidea in Afrika oder in Asien? 392

Biologie
2.1 Dinosaurier - im Reich der Giganten 34
3.2 Die Biologie der Cephalaspidomorphi 64
4.2 Wie viele Finger und Zehen? 96
5.4 Die Nahrung der Dicynodontia 142
6.2 Evolution der Hintergliedmaßen und der Körperhaltung der Archosauria 156
7.4 Aufbau und Funktion des Kieferapparates der Knochenfische 188
8.3 Die Hälse der Sauropoden 219
8.4 Wangen und Kieferapparat der Ornithopoden 223
8.6 Dinosaurierbabys 238
9.5 Pferde fressende Riesenvögel des Eozäns 301
10.1 Zahnokklusion 312
10.9 Die Ablösung der Perissodactyla durch die Artiodactyla 364
10.10 Der Höhlenlöwe wird wieder zum Leben erweckt 372
10.11 Das größte aller Nagetiere 380
Bilder